SPUREN, Magazin für neues Bewusstsein
Octave 2 Media Internet-Solution
 Aktuelle Ausgabe | Verlag | Edition SPUREN | Archiv | Weblogs | Specials | Veranstaltungen | Kontakt | Links
Mitglied | Anmelden | Registrieren


Nr. 72 Sommer 2004
image
[ SPUREN im Abonnement ]
 Edition SPUREN
 
image
Die unbändige Seele
Die zeitlose Botschaft der Spiritualität, begeisternd, klar, überzeugend.
 

 Impressum
 
Beim Menüpunkt Verlag finden sich unter anderem das Impressum und die Mediadaten.

SPUREN
Rudolfstrasse 13
CH-8400 Winterthur
Tel. +41 (0)52 212 33 61
Fax +41 (0)52 212 33 71
redaktion@spuren.ch
 
 
  SPUREN Archiv Ausgabe Nr. 72 Sommer 2004
 
image
Die Zukunft der Gesundheit
Ein bisschen Wellness, ein wenig Diät und Entspannung – ist es mehr als das? Ein Interview mit dem Ayurveda-Lehrer Atreya Smith.
Von Martin Frischknecht

SPUREN: Wir erleben derzeit einen beispiellosen Boom des Ayurveda. Was macht Ayurveda für Menschen im Westen so attraktiv?
Atreya Smith: Zunächst möchte ich hervorheben, dass Ayurveda sich stets am Menschen als Individuum orientiert, dass es sich auf die Ursachen einer Erkrankung bezieht und nicht auf die Symptome. Durch seine ausgefeilte, über Jahrtausende herangereifte Methodik unterscheidet sich Ayurveda grundlegend von Naturheilverfahren, wie wir sie bei uns kennen.
Sie sprechen von einem höchst individuellen Zugang zum Patienten, dennoch wird der Mensch zugeteilt zu drei Grundtypen (Vata, Pitta, Kapha) und deren Mischformen.
Die drei Doshas sind die Grundkräfte des Stoffwechsels, aus ihrer Bestimmung ergeben sich die sieben Grundtypen. Nehmen wir als Beispiel uns drei, die wir hier beisammensitzen: Nach dem Gespräch gehen wir vielleicht gemeinsam essen, und wir nehmen alle dieselbe Pizza zu uns. Keiner von uns wird diese Mahlzeit verdauen wie der andere. Einer wird schon bald wieder Hunger haben, beim anderen wird das Stunden dauern. Das hängt ganz von unserem Stoffwechsel ab. Ayurveda beantwortet die Frage, warum einer von uns dasselbe Gericht innert einer Stunde verdaut, während der andere vier Stunden darauf verwendet.
Keineswegs geht es darum, mit den Doshas Menschen zu kategorisieren oder zu beurteilen. Wenn wir mit ihrer Hilfe den Typus des Stoffwechsels bestimmt haben, ist die Sache erledigt.
Natürlich ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Kräfte auch eine Wirkung auf die Seele. Hierbei geht es um Neigungen, die Psyche wird nicht von den Doshas bestimmt. Dass im Ayurveda seit je Körper und Seele nicht als getrennte Einheiten betrachtet werden und wir darin ein reiches Wissen über die Psychologie und die Behandlung von Störungen vorfinden, ist ein weiterer Grund für dessen Beliebtheit in unserer Zeit. Zweifellos hat es diese Kenntnis auch in der chinesischen Medizin gegeben, doch in der Form, in der sie uns heute begegnet, liegt das Wissen um die seelischen Zusammenhänge nicht mehr vor.
Wie sieht im seelischen Bereich denn die Behandlung aus?
Im Ayurveda steht uns eine breite Palette von Behandlungsformen offen. Bei seelischen Störungen wird oftmals der Kopf mit Öl behandelt.
Also wendet man sich dem Körper zu.
Ja, denn zunächst ist da Prana, die Lebenskraft. Sie geht dem Körper und der Seele voraus, und daher verbindet sie beide Bereiche.
Der Patient wird demnach manuell behandelt. In Asien, wo sich westliche Kurgäste gerne verwöhnen lassen, geschehen Massagen oft sogar vierhändig. Ist das nicht mit ein Grund für die Beliebtheit von Ayurveda, dass wir hier endlich wieder von Menschen berührt, statt im Viertelstundentakt durch Maschinen abgefertigt werden?
Zweifellos. Die therapeutischen Methoden der modernen Medizin lassen das menschliche Element oftmals schmerzlich vermissen. In Asien ist das zumeist noch in Fülle vorhanden. Aber auch wenn man einen Ayurveda-Praktizierenden im Westen konsultiert, begegnet man einem Menschen, der sich wenigstens eine Stunde Zeit nimmt, um einen dabei zu unterstützen, die Abläufe des eigenen Lebens zu begreifen. Ein guter Ayurveda-Therapeut wirkt als Betreuer und Berater, er ist vollumfänglich dazu da, im Klienten einen Prozess der Selbstheilung in Gang zu bringen.
Wir sind es, die sich ihre eigene Gesundheit erschaffen. Niemand anders ist dafür verantwortlich. Wenn ich zu viel arbeite, wenn ich mich falsch ernähre, wenn ich mich körperlich und seelisch stresse – wer soll das ändern? Ich allein, bin ich doch der Einzige, der die Entscheidungen trifft und auch dafür sorgen kann, diese umzusetzen.
Natürlich bemühen wir uns zunächst darum, dem Patienten etwas anzubieten, was ihm gegen seine unmittelbaren Beschwerden hilft: Massage gegen Stress, Kräuter für die Verdauung und so weiter. Da stehen uns Dutzende von Methoden zur Verfügung. Doch schliesslich laufen solche Massnahmen unweigerlich darauf hinaus, dass der Klient seinen Lebensstil ändert und er Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt. Hierin, so meine ich, liegt der tiefere Grund für die Popularität von Ayurveda: Die Leute merken, dass sie die Verantwortung für die eigene Gesundheit nicht länger einem Arzt oder sonst einem Experten überlassen können. Ayurveda verleiht uns die Mittel, diese Verantwortung wieder in die eigenen Hände zu nehmen.
Sie sagen, eine Stunde Beratung und Behandlung sei das Minimum. So wie die Dinge in unserem Gesundheitswesen liegen, müsste man dem entgegnen: Das können wir uns gar nicht leisten. Wenn wir nach Südasien ausweichen, wo wir aufgrund des materiellen Gefälles noch wie wohlhabende Kolonialisten auftreten können, sieht die Sache vielleicht noch anders aus.
Das sehe ich nicht so. Ich praktiziere nun seit 17 Jahren Ayurveda im Westen. Sein Leben umzustellen, das braucht Zeit. Wenn man 100 bis 150 Franken für eine Therapiestunde auslegt, und das vielleicht einmal im Monat, so ist das doch nicht übertrieben. Zwischen den Behandlungen setzt man die Massnahmen um, beim Therapeuten werden die Veränderungen, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben, besprochen und neue Massnahmen bestimmt.
Das braucht seine Zeit, denn wo sich über Jahrzehnte Muster eingeschlichen haben, dürfen sie nicht von einem Tag auf den anderen über den Haufen geworfen werden. Das wäre dem Organismus nicht zuträglich. Wer täglich fünf Espressi in sich reinschüttet und dann dem Kaffee von einem Tag auf den anderen abschwört, setzt seinen Stoffwechsel einem Schock aus und hat mit Entzugserscheinungen zu kämpfen.
Im Ayurveda halten wir nichts von solchen Schockbehandlungen. Wir verordnen Langzeitmassnahmen, und das ist auch finanziell die beste Lösung, brauchen wir doch nicht Tausende von Franken für eine Radikalkur aufzuwerfen, die auf psychologischer Ebene ohnehin nichts bringt. Das habe ich in meiner eigenen Praxis noch und noch erlebt. Viele Leute sind schon zu mir gekommen, und wir haben Monate darauf verwendet, den Schaden wiedergutzumachen, den sie sich einhandelten durch eine Radikalkur in Asien. Die Reinigung als solche mag ja gut sein, doch wenn die Leute danach wieder zum vertrauten Lebensstil zurückkehren – Kaffee, Wein, fette Speisen –, dann ist der Effekt dieser Dinge weit verheerender, als wenn sie sich nie einer Reinigung unterzogen hätten. Danach wieder gesund zu werden, das ist echt schwierig.
Wer so einen Absturz hinter sich hat, wird sich sagen, Ayurveda sei vielleicht gut für Leute in Asien, aber nicht für uns.
So ist es nicht. Ayurveda funktioniert überall auf der Welt wunderbar für Menschen, die bereit sind, ihre Gewohnheiten zu ändern und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Auf der anderen Seite stehen wir aber tatsächlich vor der Herausforderung, Ayurveda den Bedürfnissen der Menschen bei uns anzupassen. Das ist unumgänglich, und ich verwende den grössten Teil meiner Forschungs- und Lehrtätigkeit darauf, diese Anpassung voranzutreiben. Die klassischen Texte des Ayurveda versorgen uns mit äusserst präzisen Informationen; diese Grundlagentexte beziehen sich jedoch naturgemäss auf das indische Klima mit seinen sechs Jahreszeiten, auf indische Speisen und indische Kräuter.
Die Regeln der klassischen Handbücher lassen sich also nicht eins zu eins auf unsere Verhältnisse übertragen. «Ayur» steht für «Leben», «Veda» steht für «Wissen» und «Verstehen» auf einer umfassenden Ebene. Demnach handelt es sich um ein Erkennen von Naturgesetzen, nicht um das Erlernen eines von Menschen ersonnenen Systems. Das heisst, Ayurveda ist universell anwendbar, doch die Naturgesetze müssen so zur Anwendung kommen, wie sie sich in der eigenen Umgebung beobachten lassen.
Was bedeutet das nun praktisch? Geben Sie in Ihrem ayurvedischen Kochbuch zum Beispiel keine Rezepte an?
Doch, aber wir müssen verstehen, dass Dinge an sich nicht ayurvedisch oder nicht-ayurvedisch sein können.
Als modischer Wert wird das Wort bei uns aber zunehmend so verwendet.
Das entspricht der Kommerzialisierung unserer Welt. Tatsächlich kann alles und jedes ayurvedisch sein. Egal unter welchen klimatischen Voraussetzungen geht es stets und überall darum, die Wirkung von Stoffen und Tätigkeiten auf den Organismus eines Menschen zu bestimmen. Ist es hier in Zürich besser, über Mittag ein Raclette zu essen oder ein chinesisches Chopsuey? Beides kann ayurvedisch sein. Das hängt ab vom Klima, von meiner Verfassung und von der Kraft meiner inneren Funktionen. Ein Ayurveda-Therapeut zieht die Gesamtheit dieser Faktoren in Betracht und entwickelt daraus individuelle Richtlinien für seinen Klienten.
Sie haben Ayurveda während sechs Jahren in Indien studiert und bei mehreren Ärzten praktisch erlernt. Heute bieten Sie selber eine Ausbildung im Westen an. Worin besteht diese Ausbildung?
Obwohl mein Unterricht vollumfänglich hier stattfindet, halte ich es für unverzichtbar, dass AyurvedaTherapeuten sich zusätzlich in Indien weiterbilden. Die Schwierigkeit in Indien liegt darin, sich die Grundlagen zu erarbeiten. Diese Basis bieten wir mit einer zwei- bis dreijährigen Ausbildung. Unsere Schüler eignen sich so das Grundwissen an, und sie bekommen einen Einblick in die vielen verschiedenen Therapieverfahren. Danach haben sie die Möglichkeit, sich für ein einzelnes Gebiet zu entscheiden. Für den weiteren Weg vermitteln wir Praktikumsplätze bei indischen Ärzten und Professoren an indischen Universitäten.
Von der Fülle an Behandlungsmöglichkeiten scheint bei uns erst die Ölmassage so richtig angekommen zu sein. Ihren Ausführungen nach zu schliessen, scheint auch diese kein Allheilmittel zu sein.
Öl als solches hat eine nährende Qualität, handelt es sich doch um ein Produkt, das aus den Samen einer Pflanze gewonnen wird und mithin deren Zeugungskraft enthält. Der Same ist das konzentrierte Produkt sämtlicher Vorgänge eines Stoffwechsels. Diese Kraft führen wir uns durch Öl über die Haut zu.
Die Haut ist ein sensibles Organ; wenn wir sie mit Öl zuschmieren würden, wie ein Maler seine Leinwand, so müssten wir sterben. Es gilt die Regel: Was du nicht ins Maul nehmen würdest, das solltest du auch nicht auf die Haut geben. Die Öle, welche im Ayurveda zur Anwendung kommen, sind ausserordentlich reich und wirkungsvoll. Sie werden über Stunden auf kleiner Flamme mit Heilpflanzen aufgekocht. Es kommen mehr als neunzig verschiedene Pflanzen zur Anwendung, und von ihrer Wirkung her lassen sich Öle grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen: solche, die ableiten und beruhigen. und solche, die zuführen und anregen.
Was für Probleme ergeben sich, wenn die Ölbehandlung pauschal eingesetzt wird?
Es gibt keine Therapie, die für alle in gleicher Weise geeignet wäre. Öl kann die Poren verstopfen, so dass es vom Körper nicht aufgenommen und verarbeitet wird, wodurch toxische Stoffe entstehen. Fettleibige sollten grundsätzlich nicht mit Öl behandelt werden, denn über Fett verfügen sie bereits im Übermass. Das steht zwar überall in der klassischen Literatur, wie auch sämtliche weiteren Kontraindikationen, doch scheint sich heute kaum jemand mehr darum zu kümmern. Fettleibige massieren wir statt mit Öl mit Mehl. Das ist leicht und hat die Eigenschaft überflüssige Stoffe auf der Haut zu binden.
Ayurveda gilt bei uns als eine angenehme Entspannungsbehandlung im so genannten Wellnessbereich. Sie betonen dagegen, wie präzise und hoch wirksam Ayurveda ist. Liegt darin nicht sogar eine Gefahr, da die meisten, die sich behandeln lassen, mögliche Tiefenwirkungen gar nicht in Betracht ziehen?
Viele Leute meinen, mit Ayurveda würden sie einfach ihrem Körper etwas Gutes tun. Tatsächlich wirkt die Behandlung unweigerlich auch auf den Geist. Das habe ich in meiner langjährigen Praxis bei zahlreichen Klienten und ganz besonders bei Ayurveda-Schülern erlebt. Da wurde manch ein Leben durchgeschüttelt und vom Kopf auf die Füsse gestellt. Letztlich sind alle über diese Umstellung recht glücklich, doch ehrlich gesagt: Wenn man sich auf Ayurveda wirklich einlässt, kann einen das ganz schön in die Mangel nehmen.
Anders kann es auch gar nicht sein. Wenn wir unsere Gewohnheiten umstellen und unser Leben zunehmend ins Gleichgewicht bringen, so hat das zwangsläufig auch einen Effekt auf unsere seelische Verfassung. Nach und nach machen wir uns die ayurvedische Vision zu Eigen. Meiner Meinung nach ist es gar nicht möglich, Ayurveda einfach so ein bisschen nebenher zu betreiben. Wer sich darauf einlässt, erfährt Nebenwirkungen, und auf lange Sicht ist das auch gut so.
Muss ich das als Warnung verstehen?
Wenn man so will, ist das eine Warnung: Ayurveda ist eine Vision des Lebens, und wie mit jeder Vision, die wir annehmen, bewegt und verändert sie unser Leben. Wenn die Vision meines Lebens Geld heisst, wie das zum Beispiel bei meinem Vater der Fall ist, dann wird das unweigerlich zum Inhalt meines Lebens, um den sich alles dreht. Die Definition des Lebens, der wir im Ayurveda begegnen, ist enorm weit, ja grenzenlos, und sie gründet auf der vedischen Einsicht, dass alle Erscheinungen letztlich Ausdruck des einen Bewusstseins sind. Wenn wir uns darauf wirklich einlassen, ist es um die vertrauten Bezugsgrössen, an denen wir uns üblicherweise orientieren, natürlich geschehen.
Was bedeutet: Wir können Ayurveda nicht haben und zugleich bleiben, wer und wie wir sind.
Man ändert sich oder man lässt davon ab. Manch einer, der sich heutzutage in Ayurveda ausbildet, meint, es sei damit getan, sich eine Reihe von Behandlungstechniken zuzulegen. Die Technik ist aber zweitrangig. Der entscheidende Faktor ist die therapeutische Zielsetzung, und zu der gelangen wir nur, wenn wir uns einer gründlichen und präzisen Ausbildung unterziehen.
Wie soll es Ihrer Meinung nach mit Ayurveda im Westen weitergehen?
Ayurveda wird als Grundlage dienen bei der Herausbildung einer neuen globalen Medizin. Das ist möglich, da Ayurveda zu keinem der bestehenden medizinischen Verfahren im Widerspruch steht – nicht einmal zur modernen Chirurgie, deren Anfänge wir in der ayurvedischen Tradition bereits vorfinden. Darüber hinaus bietet Ayurveda ein ausgeklügeltes System der Prävention an. Wenn wir uns als Menschheit auf einen umfassenden Bewusstseinswandel zubewegen, so finden wir hier die entsprechende Gesundheitslehre vor.
Gesundheit wird derzeit bei uns noch als Abwesenheit von Krankheitssymptomen definiert. Wenn wir zum Mediziner gehen, macht er verschiedene Tests und findet heraus, dass alles normal aussieht. Das heisst, mit unseren Symptomen liegen wir im Bereich eines mythischen Durchschnitts, und so gelten wir als gesund – obwohl wir uns vielleicht gar nicht danach fühlen. Ein Naturheilpraktiker hat überwiegend mit solchen Fällen zu tun: Die Leute, die zu ihm kommen, fühlen sich krank, doch die Diagnosen der Schulmedizin, die sie mitbringen, weisen sie als gesund aus.
Wenn wir uns das vor Augen halten, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass Ayurveda zu einem Zusatzangebot der bestehenden Medizin verkommt, zu einem Bündel von vermeintlich sanften Therapien. Wie heute schon bei der TCM werden Mediziner eine Schnellbleiche durchlaufen und sich dann mit zynischem Grinsen auch noch Ayurveda-Praktiker nennen.
Ich hatte bereits eine beträchtliche Anzahl von Ärzten und Menschen aus dem Gesundheitsbereich in meiner Ausbildung, und ich kann sagen, dass es ihnen schrecklich schwer fällt, die ayurvedische Vision an sich heranzulassen und sie sich zu Eigen zu machen. Medizinern fällt das weit schwerer als sagen wir einer Hausfrau ohne medizinische Vorbildung.
Ich denke nicht, dass Ayurveda von unserer Medizin vereinnahmt werden wird. Das Umgekehrte kann ich mir weit besser vorstellen.



Der Amerikaner Atreya Smith, heute Leiter des European Institute of Vedic Studies in Südfrankreich www.atreya.com beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Meditation und vedischer Weisheit. Anfang der neunziger Jahre hielt er sich beim indischen Weisen H.W.L. Poonjaji auf und begann ein sechsjähriges Studium des Ayurveda. Unter der Leitung des vedischen Gelehrten David Frawley gibt er heute seine Erfahrung in Ausbildungsgängen an Schüler weiter. Als Spezialgebiet betreibt er in aufwändiger Feldarbeit und in ständiger Konsultation mit indischen Professoren den Vergleich europäischer Pflanzen mit den klassischen Heilpflanzen des Ayurveda in der Sanskritliteratur.
Kontakt für Kurse in der Schweiz: Frawley Institute, Dufourstrasse 106, 8008 Zürich, Tel. 01 742 29 50.


Autor: Martin Frischknecht | Profil
Seitenaufrufe: 6598 - Kommentare: 2
Print Print-Version | Email Artikel per E-Mail weiterempfehlen
 
 

Kommentare:

Hoffentlich lesen das ganz viele Menschen - Brigitta, www.ayurquell.ch

Beitrag von: Brigitta Künzli am 26.06.2004 | 21:17

Dieser Artikel ist für mich hervorragend in seiner Qualität.-Sabro,

Beitrag von: sabro zumbühl am 05.09.2004 | 15:47

Sie können diesen Artikel kommentieren, wenn Sie sich zuerst mit Ihrem Username/Passwort anmelden. Sie haben noch kein Username/Passwort? Registrieren Sie sich - es ist ganz einfach!

 
 
 Suchen
Suchbegriff eingeben:

[Erweiterte Suche]

 Newsletter
 
Regelmässig über SPUREN-Aktivitäten informiert sein?
 

Anzeigen
Bewusstsein mit Musik
Bestimmte Bewustseins- Zustände mit Musik erzeugen. Brainwave Entrainment, Hemisphären-Synchronisation. Cd's und MP3 Download.
www.heartwaves.ch
Liebe, Lust & Sinnlichkeit
Ferienseminar Ibiza, Wochenendseminare, Abendgruppe, Beratung für Einzelne & Paare. Nicola Marchesi
www.on-the-way.ch
Am Tor zur Neuen Epoche
Seminarzyklus mit SHIN
MIROR-System: Chakra-Arbeit mit völlig neuen Dimensionen. Der Weg des unabhängigen Glücks. Integrales Lernen – Intuitives Tun
www.min-ilit.org
 
 
Aktuelle Ausgabe | Verlag | Edition SPUREN | Archiv | Weblogs | Specials | Veranstaltungen | Kontakt | Links

© 2000 - 2010 SPUREN

Design by Octave 2 Media