 |
Edition SPUREN |
 |
| |
Das Wesentliche so nah
Das Zen des Glücks in uns. Das 3. Buch von Peter Steiner
|
|
| |
 |
SPUREN Archiv |
Ausgabe |
 |
| |
Retter Dethlefsen
Die Welt ist gerettet, jetzt steht ein lockerer Thorwald Dethlefsen dem Publikum für Wort & Antwort zur Verfügung – demnächst auch in Zürich.
Von Angelika Koller
Entzückte Japaner fotografierten die Schwäne im Kanal, doch die hundert Leute, die am 29. März 2005 zum Schloss Nymphenburg strebten, waren im Geist schon bei Thorwald Dethlefsen. Nach Wien und Berlin war München die dritte Station von Wort & Antwort, Zürich folgt als siebte und letzte.
Ich traf Gäste, die seit dreissig Jahren kommen, in den 90ern den Sprung von der Esoterik zur Kawwana-Kirche mitmachten und nach dem Ende der Kirche dem Meister weiter die Treue halten. Andere besuchten erstmals ein Dethlefsen-Angebot, um seine Weisheit zu ergründen. Sie alle berappten die Gebühr von Euro 555, denn sie wünschten Auskunft zu den Themen der Einladung: «Weltanschauung & Religion, Götter & Teufel, Krankheit & Heilung, Gut & Böse, Tod & Jenseits, Sexualität & Genuss ... und was Ihnen sonst einfällt».
Dethlefsen sitzt auf einem Podest inmitten des Publikums, neben sich einen weissen Obelisken, zu dem er erklärt, er habe gern eine Antenne. Nach einer Anlaufzeit schnellen immer mehr Hände gleichzeitig hoch. Jeder Frager erhält eine Chance.
Ganz vorn blickt ein dreissigjähriger Brillenträger gebannt auf den Redner. Am zweiten Tag ist er dran: «Warum soll man Psalm 25 beten, wenn man bei der Symmachia war?» Dethlefsen erwidert direkt, fügt Basiswissen an. Nachher weiss auch ein Neuling, dass Symmachia eine Art Tauf-Sakrament ist, mit dem die Kawwana-Gruppe den Menschen an die rechte Seite binde, dass Psalm 25 Vergangenes lösche und die Seele über die Schwelle von Nacht oder Tod hebe.
Die Formel Thorwald
«Je höher Magie ist», knüpft Dethlefsen an, «desto einfacher ist sie. Nach der Symmachia läuft das Leben völlig anders. Sie wirkt über den Tod hinaus. Ich dränge niemand Symmachia auf, ich weise nur darauf hin, dass es das gibt. Es gibt keine Vereinsmeierei oder Indoktrination. Sie sind dann völlig frei.» Der junge Mann, übrigens einer von mehr als tausend Symmachia-Empfängern, strahlt danach über Stunden. Vielleicht fühlt er sich gerettet und frei.
«Symmachia» ist eins dieser Wörter, die Verwirrung stiften und den Wunsch wecken nach einem Glossar. Selbst wer hier stets die Ohren spitzt, versteht nicht alles. «Kawwana», «Lurianische Kabbala», «Gamika»? Da ich mich seit Jahren mit Dethlefsens Werden und Wirken befasse, weiss ich, dass selbst Lexika nicht alles klären, weil es bei ihm Sonderbedeutungen und Neuschöpfungen gibt.
Das hebräische Wort Kawwana (Hingabe) bezeichnet zunächst das Gebet als «Magie des Wortes», dann eine Richtung der Kabbala, die sich auf die heiligen Schriften Thora und Sohar sowie auf Rabbi Isaak Luria (1534–1572) beruft, und schliesslich ist es der Name für Dethlefsens fünfzigköpfige Magier-Gruppe. Dethlefsens Lehre zu Schöpfung, Entwicklung und Erlösung integriert dazu Mythen, Gnosis und eigene Offenbarungen, über deren Umstände er die Auskunft verweigert.
Ich summiere: En-Sof (Gott an sich) beging erst Zimzum (er machte Platz für die Schöpfung), dann schuf er eine Lichtemanation, den Adam Kadmos, der als erster Gottessohn seine Schöpfung fehlerhaft startete. So mutierte er zu Jaldabaoth (Sohn des Chaos), zum Herrn der linken Seite, und seine Schöpfung verkam immer mehr. Der zweite Gottessohn JHWH leitet als Höchster Gott die Erlösung. Die Schöpfung umfasst vier Welten: göttliches Azilut, geistiges Bria, geistig-formales Jetzira und geistig-formal-materielles Assia. In jeder dieser Welten manifestiert sich ein Lebensbaum mit Sefirot, was man sich als Landschaft mit unterschiedlichen Zonen wie Schönheit, Gnade, Gerechtigkeit und so weiter vorstellen kann.
Wie oben so unten?
Ganz unten, in der Malkut-Zone Assias, wohnt der Mensch. Linke wie rechte Seite möchten ihn in ihrem Machtkampf für sich gewinnen. Malkut (Königreich) erscheint einerseits schön wie Schloss Nymphenburg im Frühling. Anderseits sitze der Mensch hier, erklärt Dethlefsen, gefangen wie der Bergmann nach einem Grubenunglück. JHWHs Expertenteam baue jedoch schon am Rettungsschacht. Zu den Aktionen, die Dethlefsen & Co. daher während 15 Jahren durchführten, gehörte, dass man Jaldabaoth überzeugt habe, sich heilen zu lassen, und die Scharen seiner Teufel gefangen nahm. Ein Avatar (Gottessohn) wurde alchemistisch initiiert. Er entwickle sich derzeit, indem über eine Person, die in vielen Inkarnationen reifte, göttliche Ausgiessungen erfolgten.
Im Zentrum der Dethlefsen-Magie stehen die Mumias (Samen). Dazu wird eine Idee in eine vollkommene Form gebracht und Pars pro toto (das Einzelne für das Ganze) erlöst. Dethlefsen erwähnt eine Reihe von Mumias: Mit der Kawwana-Kirche bestehe eine Mumia, welche die Idee Kirche erlöse. Im Münchner Café Narrentasse und im Wiener Narrenschloss seien «Ritualmaschinen» eingerichtet, um die Sphären Gastronomie beziehungsweise Spiel zu transformieren. Eine Argonauten-Woche habe 2004 die Menschheit auf die Höhe des Feuerelements gehoben. Eine künftige Aktion werde das Thema Luft behandeln. Da jede Krankheit von einem Dämon verursacht werde, therapiere man in den Kawwana-Zentren in München und Wien je einen Patienten pro Krankheitslinie, der damit zur Mumia werde und für alle anderen genese.
7 sind 2 x 3 1/2
Jemand fragt, warum das Seminar 3 1/2 Tage dauere. Der Magier erläutert 3 1/2 als Hälfte von 7. Die Kawwana-Ethik umfasse 7 Schritte zum Menschsein. Davon könne der Mensch eine Hälfte gehen, bei der zweiten helfe Gott. Der Besuch von 7 Metropolen diene so der «Erlösung des Hermes-Prinzips». Man erinnere sich an den griechischen Gott der Wege und Kommunikation.
Da beabsichtigte man, einige Belange zu klären – und nun ist man involviert in magische Prozesse zur Welterlösung, ist Rädchen einer Ritualmaschine. Fühle ich mich erlöst, frage ich mich, oder instrumentalisiert?
In den höheren Welten seien die Erlösungstaten schon gelungen, heisst es, hier unten könne es noch etwas dauern, bis der Erfolg sich zeige. Wem kommen derlei Meldungen nicht bekannt vor? Wie weit tröstet es den Asthmatiker, dass eine Mumia zu Asthma existiert, solange er selbst leidet? Nicht jeder war zufrieden mit Verweisen auf die Zukunft, der Unterteilung in links und rechts, der Verurteilung von Religion als Irrtum, von dem Kawwana den Menschen zu heilen habe.
«Was ist der vollkommene Mensch?», fragte eine Dame. Dethlefsen empfahl, sich Distanz anzueignen, statt sich in die Welt zu verwickeln. Das Lächeln der Götter sei möglich, je mehr man sich zum Publikum mache. Gottes Auftrag laute: Spiel deine Rolle möglichst gut. Der vollkommene Mensch entspreche der Ordnung als Basis der Freiheit. Wollte Dethlefsen ein Beispiel solch lächelnder Distanz geben? Das gelang ihm nicht immer, aber unterm Strich herrschte freundliche Gelassenheit vor.
Am Schluss wünschte Dethlefsen allen «Leben Sie wohl!» und kommentierte, das meine er bewusst. Gegen Wohl-Leben in Gelassenheit wäre nichts einzuwenden.
Angelika Koller: Thorwald Dethlefsen, die Reinkarnationstherapie und Kawwana (Books on Demand).
Wort & Antwort, 5. bis 8. Juli, in Zürich, Tel. 0049 89 20 23 92 82

|
|
| |
Kommentare:
Ich finde den Artikel gut
Im Großen und Ganzen kann ich das bestätigen, habe in Ffm. an der Veranstaltung teilgenommen.
Iwyde
Beitrag von: Iwyde am 03.07.2005 | 9:00
Konnte leider nicht teilnehmen wuerde aber gerne wissen ob mehr ueber den Avatar gesprochen wurde. Kann in naechster Zeit ein Auftreten des Avatars erwartet werden?
Stephan
Zur Antwort hier ein Zitat aus der Veranstaltung vom März 05 in München:
"Frage aus dem Publikum: Was ist seit Silvester 1999/2000 aus dem Avatar geworden?
Antwort von Dethlefsen: Beim Avatar gebe es einen menschlichen und einen göttlichen Anteil. EIne hohe Seele inkarniert als MEnsch und baut einen Körper auf. Dazu kommt beim Avatar als Gottessohn mit Vollmacht von der rein göttlichen Linie her eine Ausgießung, das heißt ein steter Prozess der Ausstattung mit Licht. DIe Geburt des Menschenteils bezieht sich nicht auf das Millenium, sondern ein anderes früheres Datum Zum Millennium habe sich der Höchste Gott mit der Schechinah vereinigt und das war dann ein markanter Punkt in der Entwicklung des Avatars. Epipahinias 2000 brachte die Verbindung eines Wesens mit einem bestimmten Menschen, das sei 1 Schritt, aber nicht der einzige.
Der Avatar lebt, wächst und entwickelt sich. Der Punkt des sichtbaren Wirkens in der Welt ist noch nicht da. Wie er auftritt, das steht noch nicht fest. Er geht aber den Narrenweg. man soll sich nicht an herkömmlichen Bildern anklammern. VIelleicht informiert Dethlefsens Kawwana-Gruppe eines Tages die Leute: Das war es!"
Dethlefsen gibt weiter an, er bereite seit 15 Jahren den "Schritt des Avatars" vor, der "den Umschlag bewirkt", das heisst die Umkehr der Welt zum Besseren. Konkrete Termine nennt Dethlefsen einstweilen nicht.
Beitrag von: Stephan am 06.07.2005 | 15:43
Hallo an alle Dethlefsen- Interessierten !
Mich würde brennend interesseiren ob sich Dethlefsen am 8. Juli, einen Tag nach den Anschlägen in London, zu eben diesen geäußert hat. War das ein Schlag der linken Seite ? Laut Dethlefsen ist ja jedes Ereignis in unserer Welt nur eine Spiegelung von höheren Prozessen. Vielleicht war ja jemand der das hier liest vor Ort.....würde mich freuen !
Schöne Grüsse aus Wien,
Michael
Beitrag von: Michael am 12.07.2005 | 1:17
Wollte gerne wissen ob gefragt wurde warum so ein hoher Eintritt bei diesen Veranstaltungen verlangt wird. Ich verstehe dass fuer manche Leute 555 Euro fuer 3 1/2 Tage kein Problem ist. Mulitiplziert man 200 Leute mit 555 Euro (= 111000 Euro) und mulitipliziert dies mit 7 Veranstaltungen = 777000 Euro.
Auch seine Frau veranstalted Seminare um einen aehnlichen Betrag.
Ueberraschender Weise ist im Buch "Kawwana" geschrieben"
Geld: Kawwana vermittelt ein Gnadengeschenk - wir haben deshalb nichts zu verkaufen, wir verlangen kein Geld, wir verlangen mehr: Vertrauen!
Wuerde mich interessieren wann sich die Meinung von der Kirche Kawwana geaendert hat bezueglich Geld zu verlangen.
Herr Dethlefsen erklaert dass es fuer ihn keinen Sinn ergeben wurede sich die Muehe zu machen die Kirche Kawwana auf die Beine zu stellen, wenn er nicht im Dienste des Hoechsten einen Auftrag erfuellen wuerde. Ich weiss nicht - da gibt es dann noch die vorher genannten 777000 Gruende ( und das nur in wenigen Monaten)?!?!
Stephan
Beitrag von: Stephan am 26.07.2005 | 10:18
Liebe Spuren-Leser,
als Autorin freut mich jeder Kommentar zu einem Artikel. Zu den London-Anschlaegen, die am letzten der Zuericher Seminartage stattfanden, wird sich Dethlefsen schon aus Zeitgruenden nicht im Seminar geaeußert haben koennen. Wenn doch, waere er sehr frueh informiert gewesen. War jemand in Zuerich und kann darueber berichten?
Zu den Seminarpreisen: Ich finde auch, dass Dethlefsen sich ganz ordentlich für seinen Star-Status bezahlen laesst. 555 ist sicher eine magisch-symbolische Zahl (Tarot-Karte 5 hoch 3 ...) Die Kirche Kawwana wirkte von 1999 bis 6.1.2003 (Epiphanias) und deren Veranstaltungen waren tatsaechlich gratis. Doch wurde die Kirche wegen ihrer Vollkommenheit, so Dethlefsen, "nach Briah versetzt" (höhere Welt im kabbalistischen Schema).
WIr haben in Dethlefsens Zeitrechnung jetzt eine neue Phase mit anderen Veranstaltungstypen, sozusagen post-kirchlich.
Die Kawwana-Gruppe arbeitet natuerlich weiter.
Ich als Person bin an Dethlefsens Arbeit frueher mehr interessiert gewesen, aber wie die Dinge liegen, kann ich nicht dahinter stehen und mache keine Werbung für ihn. Als Autorin bemuehe ich mich immer darum, sachlich und informativ zu schreiben.
Herzliche Grueße: Dr. Angelika Koller
Beitrag von: Dr. Angelika Koller am 11.08.2005 | 21:29
Hallo,
wer Dethlefsens Werk kennt, ist sicherlich bereits der "'Heisenbergschen Unschärferelation" begegnet, die beschriebt, dass z.B. das Licht, je nach "Art der Beobachtung" entweder als Teilchen oder Materie erscheint. Was es denn nun "ist" hängt ALLEIN vom Beobachter ab. Die Wissenschaft "weiss" also längst, dass es keine objektive Realität gibt, sondern der scheinbar unbeteiligte Beobachter sie "erschafft".
So mag man sich auch aus Lichtgestalten entweder einen Scharlatan oder Erlöser basteln, wohl je nachdem, weiviel Spass man verkraften kann...
Wer nach objektiven Beweisen für das Eine oder Andere sucht tappt in die gleiche Falle, denn alle Phänomene sind entsprechend polar und so wird man bei wirklich objektiver Betrachtung gleich viele Argumente für beide Seiten finden. Wer glaubt, nun aufgrund genauester Prüfung der "Fakten" zu der richtigen Betrachtungsweise gefunden zu haben, tarnt - ohne es zu wissen - eine rein subjektive Meinung als objektive Tatsache.
Wer Dethlefsen seine Eintrittspreise (5x5x5=125=eine wichtige Zahl in der Kabbalah) vorwerfen möchte, kann das tun, muss sich aber seinerseits dem Verdacht aussetzen lassen, von der eigenen Wertehierarchie vorschnell auf die eines Anderen zu schliessen. Wer wirklich ernsthaft ein Stück des Weges zurückgelegt hat, dem wird Geld einfach unwichtig, was aber nicht ausschliessen muss, das man es nicht auf einer anderen Etappe als Spielzeug wiederentdecken kann.
Für mich sieht es so aus, als habe Dethlefsen seine Rolle und sein Publikum gefunden. Jedes Werk braucht Schöpfer und Betrachter, wobei Leute, die Geld für die jetzigen Veranstaltungen zahlen können/wollen allein dadurch deutlich machen, dass sie noch kein existentielles Interesse an aktiver Spiritualität haben und daher die - ebenso wichtige - Rolle des Zuschauers einnehmen wollen. Menschen, für die Spiritualität zur absoluten Lebensnotwendigkeit wird, werden auch zu den entsprechenden Quellen (ohne Geld, aber mit 100% Anstrengung) geführt.
Wer sich jetzt schon seinen Vorurteilen hingibt, wird wohl den Verlauf dieser Geschichte auch entsprechend erleben und vielleicht EINIGES verpassen...
Beste Grüsse!
Beitrag von: unbekannt am 17.08.2005 | 8:02
Liebe alle Leser
der letzte Beitrag hat mir sehr gefallen. Stimme damit überein. Wer glaubt mit Geld seine Spiritualität resp. sein heil erkaufen zu können ist ein "gefundener Jünger" für selbsternannte Gurus. Liebi Grüess von einer Leherin der nicht so bekannten Art.
Beitrag von: amyris am 21.08.2005 | 4:55
Hallo,
gerne würde ich meinen letzten Beitrag noch ergänzen.
Jeder noch so kleine Teil der Schöpfung arbeitet auf die ihm bestimmte Weise an der Vervollkommnung des Ganzen mit, die das Schöpfungsziel ist. Dabei gibt es keinen Teil, der wichtiger wäre als ein anderer. Der Bauer, der den Boden bestellt und so die Menscheit mit materieller Nahrung versorgt, trägt genauso viel bei wie die Erforscher der spirituellen Welt und Letztere sind verpflichtet, die Früchte ihrer Arbeit dem Rest zum Wohl der Schöpfung zur Anwendung zu bringen. Wie sie das tun, wird für den grössten Teil der Menschen noch ein Geheimnis bleiben, öffentliches "Wirken" und die Weitervermittlung des "Wissens" ist da eher sekundär. Bei den weltlichen Wissenschaften ist das nicht anders, ohne Quantenphysik gäb's keine CD-Player, aber um ihn anzuwenden muss nicht das ganze Volk über Quantenphysik bescheid wissen, trotzdem können die Wenigen die es möchten, sich das "Wissen aneignen"
Ich denke übrigens, dass es in der Esoterik auch teuere, kommerzielle Angebote geben MUSS, da der Mensch nicht ohne Opfer auskommt: "Was nix kostet, ist nix wert..." Sicherlich führen diese Angebote nicht zum Ende des spirituellen Weges, aber dafür sind auch die Wenigsten bestimmt.
Die hier dargestellten Angebote von Dethlefsen sind meiner Meinung für einen gewissen Kreis GENAU das Richtige. Nach meiner eigenen Vermutung ist das, was öffentlich zugänglich ist, auch nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Arbeit Dethlefsens.
Beste Grüsse!
Liebe oder Lieber unbekannter Schreiber/In vom 21.08.
Vorsicht micht solch abgetroschenen Worten, was nichts kostet ist nichts wert. Worte sind auch Energien, und möchten Sie denn dass alles teuer wird?
Unsere Krankenkassen sind ja sehr viel wert, deshalb auch immer teurer. Die Arbeit von hunderten von Freiwilligen, ist die auch nichts wert? Ich möchte gerne Ihre Augen sehen, wenn Sie die alles mitberappen müssten. Ein homöopathisches Mittel kostet zwischen 5 bis 15. Fr. Für die selbe Akutkrankheit können Sie aber auch Medis einnehmen die bis zu 80.-- Fr. kosten. Was tun Sie?
Es stimmt, das jeder Teil der Schöpfung auf seine Weise, seinen Teil beiträgt. Das heisst aber noch lange nicht, dass wir blindlings alles akzepieren sollen. So quasi mit Geld spielen. Ich denke es gibt genügend Beispiele wo Menschen mit Geld gespielt haben und damit andere ins Unglück trieben. Es gibt auch in der Religionsgeschichte viele Beispiele wo andere meinte, sie müssen predigen. Aber ich freue mich darauf, genauso auf der rosaroten Wolke über die Erde zu schweben (nach meinem Ableben versteht sich) wie dijenigen, die meinten Dethlefsens Wolke sei für viel Geld zu erkaufen. Aber wenn es ihm und seinem Gefolge Freude bereitet, darf er selbstverständlich sein Geld so verdienen.
Herzlichst amyris (wäre doch schön, wenn wenigstens ein Name dastünde)
Beitrag von: amyris am 23.08.2005 | 2:16
Hallo,
Ich habe das Thema Geld NICHT anschneiden wollen weil ich glaube dass Geld zu verlangen notwendiger Weise nicht in ein esoterisches Weltbild passt.
Es war mir mehr ein Anliegen herauszufinden warum Geld verlangt wird obwohl im Buch KAWWANA geschrieben ist.
"Geld: Kawwana vermittelt ein Gnadengeschenk - wir haben deshalb nichts zu verkaufen, wir verlangen kein Geld, wir verlangen mehr: Vertrauen!"
Wenn Herr Dethlefsen etwas im Zusammenhang mit Kawwana tut hat es Bedeutung. Er organisiert nicht Besuche in 7 Staedten um Frage und Antwort Spiele zu spielen und Leute uebers Leben zu infomieren. Er organisiert (anderen) Rituale wie das Dionysische Fest nicht damit Menschen zu irgendeiner Feier gehen um Wein zu drinken und zu tanzen. Herr Dethlefsen will mit all seinen Taetigkeiten etwas bewirken. Alles hat Bedeutung.
Zurueck zum Geld - haette gerne ueber die Bedeutung des Beitrags von 555 Euro wissen wollen.
Natuerlich koennte man uber die Bedeutung spekulieren. Da ich aber bei Herrn Dethlefsen's Veranstaltungen nicht Teil haben konnte, wollte ich wissen ob dieses Thema jemals angesprochen wurde.
Beitrag von: Stephan am 23.08.2005 | 3:22
Hallo,
Worte und Spekulationen sind kein angemessenes Mittel, weder zur Kommunikation noch zur Erkenntnis. Missverständnisse vorporgrammiert...
Mit "Was nix kostet, ist nix wert..." gebe ich nicht meine eigene Meinung und schon gar keine Tatsache wieder, ich möchte nur sagen dass manche Menschen eben bewusst oder unbewusst so denken, und deshalb nur Angeboten vertrauen, die eben kosten. Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch genau das bekommt was er braucht und jeder auch alle Mittel dafür an die Hand bekommt. Sicherlich wird niemandem der Weg zur Vollkommenheit aufgrund von Geldmangel verwehrt bleiben und andererseits wird Geld allein kein Stück weiterhelfen...:-)
Ich persönlich möchte mir kein Urteil bilden, wer nun wie oder wann die Menschheit ins Unglück gestürtzt haben soll. Wir kennen noch nicht das Ziel der (Schöpfungs-) Geschichte und vielleicht war dann alles vermeintliche Unglück notwendig um auf bestem und schnellstem Wege zur Vollkommenheit zu gelangen.
Die Wurzel allen Übels ist der menschliche Egoismus und dieser kann und soll nicht entfernt werden, er muss mit Hilfe des Schöpfers KORRIGIERT werden. Solange der Mensch nur einfach nach Glück, Gesundheit, etc. in dieser Welt strebt oder auf eine Belohnung im Jenseits wartet, wird er scheitern.
Der Egoismus tarnt sich gerne als besonders "lieb & gut" und wirkt sich dann mindestens ebenso verheerend aus wie offen ausagiert. Ist nicht der Kommunismus theoretisch das perfekte System um die vielgepriesene Nächstenliebe zu verwirklichen: "Alles für Alle und allen geht es gut?" Ein Staat wie Russland hätte wirklich genügend Rohmaterial gehabt um mehr Wohlstand für seine Bürger erzeugen zu können, als jedes andere Land. Was ist passiert? Die "gute" Idee hat mehr Menschen das Leben gekostet, als der Nationalsozialismus.
Zur vermutlichen Bedeutung der Eintrittspreise:
Die 555 Euro beschreiben das kabbalistische Weltenschema. Diese unterteilen sich in:
- 5 Welten: Adam Kadmon, Aziluth, Briah, Yetzira, Assiya
diese sind wiederum unterteilt in jeweils 5 Partzufim, die nochmals in die 5 Sefirot Keter,Chochma, Bina, Zeir Anpin und Malchut unterteilt sind.
Insgesamt ergeben sich also 5x5x5=125 Stufen bis zur Welt der Unendlichkeit Ein Sof.
...
Ein weiterer Hinweis zum kabbalistischen Konzept Kavana: Der menschliche Egoismus kann nicht unterdrückt oder gar vernichtet werden, auch wenn dass das Hauptziel aller Religionen ist. Er kann nur nachdem er als "böse" erkannt worden ist korrigiert werden. Entscheidend ist letztenendes nur mit welcher Intention (Kavana) der Egoismus (Wille zu empfangen) genutzt wird: Für sich selbst oder für den Schöpfer. Ein für den Schöpfer benutzter Wille zu empfangen ist absoluter Altruismus und die einzige Möglichkeit für den Menschen altruistisch zu handeln.
Wer sich den authentischen Quellen der Kabbalah nähern will (garantiert kostenlos): www.kabbalah.info
Liebe Grüsse!
Liebe/r Unbekannt,
nach meiner bisherigen Kenntnis gab es im kabbalistischen Weltenschema nur 4 Welten: Atziluth – Offenbarung, Briah – Schöpfung, Yetzirah – Gestaltung und Assiah – Handlung. Dass davor Adam Kadmon, also der Ur-Mensch, kommt, ist mir neu. Woher hast Du das? Und weißt Du mehr über die beiden Ur-Schöpfungen, von denen die zweite angeblich mißglückt sein soll (indem Schalen, Kelipoths genannt, zerbrochen worden sein sollen und das Ur-Licht verstreut wurde). Auch über Jaldabaoth fand ich nirgendwo Erläuterungen. Das Ganze ist Luria-Kabbalah und sehr geheim. Herr Dethlefsen gibt, soweit ich gehört habe, auch keine näheren Auskünfte, weil all diese Dinge zu „hoch“ seien.
Weiters war mir der Begriff „Partzufim“ in Deinem Beitrag fremd und bisher dachte ich immer, es gebe 10 Sefiroth: Kether (Krone), Chokmah (Weisheit), Binah (Verstehen), Chesed (Gnade), Geburah (Strenge, Gerechtigkeit), Tipheret (Schönheit, Harmonie), Netzach (Sieg), Hod (Ehre), Yesod (Basis) und Malkuth (Königreich). Das von Dir erwähnte Zeir Anpin ist mir unbekannt. Die Internetseite www.kabbalah.info brachte mich auch nicht weiter, sie ist erstens in englischer Sprache und zweitens sehr umfangreich.
Kennt jemand eine Internetseite in deutscher Sprache, in der in klarer und verständlicher Weise die kabbalistisch-lurianische Schöpfungsgeschichte dargestellt ist, die Herr Dethlefsen offensichtlich vertritt, aber nicht erklärt?
Liebe Grüße
Lisa
Beitrag von: Elisabeth Wagner am 24.08.2005 | 1:42
Hallo liebe Kabbalah Forscher/Innen
Merkt Ihr es nicht. Herr Dethlefsen hüllt sich in Schweigen, um alles schön spannend zu gestalten. Wie so nur, tut er dies.
Weshalb nur suchen Menschen in Altem Wissen, wenn Sie dieses in sich tragen. Alle 5 Welten fürs hier und Jetzt und die 5 Welten aus dem Universum? Für micht wirkt es komisch, wenn ein Lehrer auf die Fragen seiner Schüler keine Antworten gibt, oder zumindest Hilfe, um die Antworten finden zu können. Nach wie vor, das macht Menschen Abhängig. Oder sagen Sie ihrem Kinde in der Erziehung auch, das ist zu hoch für dich, das kann ich dir nicht erklären.
Liebe Grüsse Irene
Beitrag von: amyris am 24.08.2005 | 2:38
Hallo,
ja, Lisa, die Internetseite ist sehr umfangreich (einen Link auf eine deutsche Seite findest du allerdings ganz oben), da die Wissenschaft der Kabbalah es eben auch ist. Die Kabblah ist eine echte Wissenschaft und verbietet theoretische Schlussfolgerungen und Spekulationen über Dinge die sich der eigenen Wahrnehmung entziehen und steht damit im absoluten Gegensatz zur Philosophie und anderen "Glaubenssystemen". Die Methodik der Kabbalah zielt darauf ab einen konkreten sechsten Sinn zu entwicklen, mit dem die spirituellen Welten wahrgenommen werden können. Die Kabbalah kann keinesfalls rein mit dem Verstand oder mit diffusen Gefühlen erfasst werden. Die Kabbalah bedient sich der Sprache der Zweige, d.h. ein spirituelles Objekt wird nach dem materiellen Zweig benannt den es hervorbringt. Wenn die Kabbalah z.B. vom Körper spricht, ist damit immer der "Wille zu Empfangen" gemeint. Es wird mit jedem Wort von spirituellen Objekten gesprochen (auch wenn man sich ganz gewöhnlicher Wörter wie Auge, Nase, Mund bedienen muss), von denen wir uns unmöglich eine Vorstellung machen können. Es ist daher z.B. eher hinderlich sich die hebräischen Ausdrücke zu übersetzen. Auch die Torah spricht nur von den spirituellen Welten, auch wenn sie scheinbar nur von historischen Begebenheiten spricht. Deshalb wird sie auch kaum irgendwo richtig verstanden. Trotzdem werden die authentischen Schriften studiert, weil sich dadurch der sechste Sinn entwickelt.
Die authentische Kabbalah zeigt dem Menschen den Weg zur absoluten Vollkommenheit und Gleichheit der Form mit dem Schöpfer und ist für niemanden geeignet, der nur nach mehr Erfolg, Glück, Gesundheit oder Wissen in dieser Welt strebt. Die Kabbalah gilt als geheime Lehre, weil sie sich im Inneren des Menschen abspielt und kein Aussenstehender diese Entwicklung sehen kann. Heutzutage ist aber niemandem der Zugang zur Kabblah verwehrt. Der ARI (Luria) selbst hatte gesagt, dass ab seiner Zeit jeder die Kabbalah studieren kann, der es möchte. Was dazu notwendig ist, sind ein Lehrer, eine Gruppe und die richtigen Bücher, all das ist auf der Internetseite von Bnei Baruch kostenlos zu finden.
Die aktuelle Arbeit Dehtlefsens kenne ich nicht und ich stehe auch in keiner Weise damit in Verbindung, daher kann ich auch nicht sagen, warum er was wie macht. Was Lehrer anbetrifft, so sind mir vor allem jene suspekt, die angeblich auf alles eine Antwort wissen oder behaupten, sie können immer Hilfestellung bieten. Natürlich verhüllen wir vor unseren Kindern gewisse Dinge und zwar nicht aus Boshaftigkeit sondern aus Liebe oder zeigen sie ihrem Kind einen Hardcore-Porno, weil es wissen will was Fellatio bedeutet?
Liebe Grüsse!
Liebe Lisa, spätestens seit Dethlefsen sein Seminar "Wort und Antwsort" in 7 Städten hielt, kann man ihm nicht vorwerfen, dass er nicht auf Fragen antwortet, auch wenn er nicht auf alle Fragen Auskunft erteilt.
Irgendein "unbekannt" macht siich hier wichtig mit seiner eigenen Kabbalah-Auffassung.
Jaldabaoth ist ein Name, der in alten gnostischen Schriften auftaucht, so im 2. Jahrhundert, da ist er auch schon eine reichlich dubiose Gestalt.
Von Dethlefsen/der Kawwana-Gruppe gibt es seit 2002 ei Buch "Kawwana", das die Lehre sehr konzentriert bringt. Außerdem gibt es 2 Videos von Kawwana-Veranstaltungen. Von meinem dicken Wälzer zu schweigen. Man kann sich also informieren und ist nicht auf "Unbekannt" angewiesen.
Herzliche Grüße Angelika Koller
Beitrag von: Dr. Angelika Koller am 24.08.2005 | 19:31
Hallo noch einen Beitrag zu Frage und Antwort:
Kindern sollten wir nicht Antworten vorenthalten sondern in Kindergerechten Form (dazu zähle ich nicht einen Video) eine Antwort versuchen zu geben.
In der ganzen Diskussion stört mich halt, dass anscheinden hier ein Clan von überzeugten Kabbalah-Kennern beteiligt sind. Kabbalah kann Antworten auf universelle Fragen geben, ist aber nicht das einzige und richtige. der Mensch sucht immer wieder Antworten auf Fragen, die er vielleicht nie beantworten kann. Und mystische Systeme (wozu ich auch die Kabbalah) zähle sind ein "Versuch" das Universum in seiner Grösser zu erfahren und zu erklären. Die Gefahr bei solchen Erklärungsversuchen besteht darin, dass wir Menschen in Abhängigkeiten führen können weil wir ein Dogma daraus machen. Auch alte mystische Systeme sind nicht fehlerfrei und ich möchte mir meine Achtsamkeit bewahren, ob ich mich systemisieren lassen will. Dies ist mein letzter Beitrag Irene
Beitrag von: amyris am 24.08.2005 | 20:28
Liebe Irene,
auch wenn es Ihr letzter Beitrag gewesen sein sollte, will ich doch noch mal kurz direkt auf Sie eingehen. Ich schaue gelegentlich in dieses Forum, will es aber nicht dominieren. Die Verweise auf die Videos und Bücher waren für "Lisa".
Ich meine, für Kinder ist sowohl Dethlefsen als auch die Kabbalah ungeeignete Kost, aber ich kann natürlich nicht ahnen, wo Ihre Kinder waren und was für Fragen sie stellten.
Systeme, alt oder neu, können eine Hilfe sein, aber Achtsamkeit für das Leben und die Aufgaben, die sich jeweils neu stellen, sind nötig.
Dethlefsen schloss den letzten Vortrag, den ich hörte mit einem Zitat aus Voltaires "Candide": "Wir müssen unsern Garten bestellen" d.h. eben nicht theoretisieren über Philosophie/Religion, bis nichts mehr vom ursprünglichen Funken der Erleuchtung und Liebe übrig ist, sondern wir sollen uns mit einer gewissen tänzerischen Leichtigkeit dem widmen, was "unser Garten" ist, sowohl Verantwortung für die Pflege übernehmen als auch zur rechten Zeit die Ernte genießen. Das ist das, was mir an Dethlefsen sympathisch ist: Man darf auch mal was genießen. (Vielleicht ist ja dieses FOrum eines meiner "Gartenbeete", obwohl ich nicht so recht weiß, wie das hier funktionieren soll. Denn Lexikon bin ich keines und dominieren will ich hhier auch nicht)
Herzliche Grüße Angelika
Beitrag von: Dr. Angelika Koller am 25.08.2005 | 4:41
Liebe Frau Koller
danke für den Bescheid. Mit Dominaz habe ich nicht Sie gemeint sondern eher Menschen, die Vorträge halten sei dies jetzt herr Dethlefsen oder andere, die mit Wissen eine "gewisse Macht" in Kopf und Händen halten. Das Beispiel mit dem Kind war ein Beispiel, damit wollte ich ausdrücken, wenn mich jemand um mein Wissen frägt, weil er sucht, sollten wir ihm Wege zeigen, wo er eventuell Antworten auf seine Fragen findet, nicht unsere Antwort, sondern seine persönliche. Aber wir sollten solche Fragenden nicht im Regen stehen lassen. Das Beispiel mit dem Garten ist sehr schön und sehr ähnlich, was ich in meinen Seminarunterlagen meistens vermerke: Kultur heisst Pflege des Bodens. Pflegen wir unseren eigenen Boden, werden wir ernten, haben wir von der Ernte im Ueberfluss, dürfen wir diesen verschenken. Haben wir aber nichts übrig, sind wir uns selbst verpflichtet. Dies gilt für mich auch in der Frage wie teuer Kurse sind oder sein sollen. Für mich ist für spirituelles Wachstum wichtig, dass ich mir selbst schaue, wenn ich mir so lieb bin und mit mir eins bin, kann ich weiterschenken, nicht vorher. Allerdings gibt es Menschen die halt zum glücklichsein etwas mehr "Ueberfluss" benötigen als andere. Und wo ist jetzt die Grenze der Ausbeutung? das wäre eine philosphische Frage, die sich jeder selbst stellen sollte. Irene
Beitrag von: amyris am 25.08.2005 | 18:19
Guten Tag an alle!
Ich wollte mal aus meiner Sicht ein paar Tatsachen über Menschen mitteilen, die in der Sekte Kawwana waren oder sind. Es handelt sich um ehemals gute Freunde von mir: ein junges Ehepaar mit zwei kleinen Kindern. Die Frau war mal eine gute Freundin von mir, sie war ein fröhlicher Mensch, mit leuchtenden Augen und sehr positiv denkend.
Seit einigen Jahren beobachte ich die Veränderung bei ihr - bei ihrem Mann ist es mir nicht so aufgefallen, weil ich zu ihm nicht so den intensiven Kontakt habe/hatte.
Diese Frau hat mir vor ein paar Jahren erstmalig von Kawwana erzählt und es war eine sehr unangenehme Energie in ihren sonst so liebevoll leuchtenden Augen. Etwas wie eine Gier, es kam mir wie eine Besetzung vor. Sie guckte mir in die Augen, während sie mir von der Kirche der Äonen berichtete. Sie wollte unbedingt, dass ich mal mit zu einer Veranstaltung komme. Sie erzählte von Ritualen, die über einen Monat gingen und die mehrere Tausend DM kosteten. Sie sprach von einem Goldstück, was jeder mitbringen sollte, als Opfer. Und sie haben dafür auch ziemlich viel Geld ausgegeben, denn sonst wäre es ihnen peinlich gewesen, da nur mit einem kleinen Goldstück anzukommen.
Ich fühlt mich sehr unwohl unter ihren Blicken. Einige Zeit später erzählte sie mir, dass Kawwana geschlossen worden sei. Ich dachte, die Angelegenheit hätte sich damit erledigt, aber einige Zeit später erzählte sie mir wieder, dass sie zu so einer Veranstaltung fahren wollten. Die Mutter ihres Mannes ist in der Truppe mit Dethlefsen und wohnt auch dort. Diese Frau macht auf mich auch einen gehirngewaschenen Eindruck, so naiv, wie sie der ganzen Sache gegenüber steht.
Als ich meine Freundin das letzte Mal sah, berichtete sie darüber, dass alles in dieser Welt Maya sei und aus dem Ego komme, auch wenn sie ihren Beruf ausüben würde, den sie ansich geliebt hat, dann wäre das alles Ego und das ist ja schlecht. Sie ist nicht die "Hellste", aber war immer ein lieber Mensch. Deshalb war es für mich auch schwer zu erfahren, was sie mir wirklich sagen wollte. Ich glaube, sie wußte es selbst nicht so. Sie war irgendwie hoffnungslos und kam mir verwirrt vor. Einerseits nicht genau zu wissen, was sie denn nun eigentlich noch hier sollte, denn angeblich beginnt das wahre Leben ja laut D. erst nach dem Tod. Hier ist alles Totenbaum. (Ich selbst kenne mich mit der Kabbalah nicht aus - interessiert mich auch nicht).
Fortsetzung folgt...
Beitrag von: LichtderWahrheit am 24.03.2006 | 21:28
... und es war ihr anzumerken, dass sie/die Gruppe für die Menschheit sehr schwarz sehen würde. Nur durch die Einweihung würde man gerettet werden - nach dem Tod, nicht in die Hände von Dämonen zu fallen. Sie hatten sich und ihre beiden Kinder!!! einweihen lassen, erzählte sie mir euphorisch. Ich bekam eine Gänsehaut.
Ich finde es verantwortungslos zwei Kinder 2 und 7 Jahre einweihen zu lassen, in eine Glaubensgemeinschaft, von der sie nichts verstehen. Alleine das zeugt schon von einem verwirrten Geist des Herrn G. und ist in meinen Augen auch nicht sehr spirituell.
Ich entschied mich jedenfalls mit dieser Familie den Kontakt abzubrechen. Wenn wir uns trafen ging es ja eh immer nur um Kawwana. Und ihr "Schlangenblick" - ja es war ein Blick, der mich in sich hinein saugen wollte, so empfand ich es, seitdem sie bei D. war, lies mich erschauern.
Ich bin selbst seit vielen Jahren auf dem spirituellen Weg und kenne die Fallen, die auch hier lauern, weil es auch hier leider nicht nur "Licht und Liebe" gibt sondern es sich viele dunkle Gestalten, zu denen ich auch Herrn D. zähle, tummeln, die leichtgläubige Menschen manipulieren wollen.
Vor etwa einem halben Jahr rief mich unter einem Vorwand eine gemeinsame Bekannte an. Sie kam dann recht schnell darauf zu sprechen, dass D. einen geeigneten Ort für ein Seminar in Hamburg(?) sucht. Und ob ich nicht auch kommen wolle. Zum Glück habe ich noch nie Resonanz zu der Person D. oder zu seiner Stimme gefunden.
Sie sagte weiterhin, dass es aber schwierig sei, einen geeigneten Raum zu finden, weil die Räume dadurch verseucht wären, dass da teilweise schon esoterische Verantstaltungen statt gefunden hätten. Herr D. distanziert sich von der Esoterik-Szene, weil das ist ja alles "Totenbaum".... (Dann sollte er aber schnell seine ganzen alten Bücher vom Markt nehmen, oder?)....
Beitrag von: LichtderWahrheit am 24.03.2006 | 21:41
Aber das Geld scheint noch einen starken Reiz auf ihn auszuüben... grins....
Jedenfalls kam wieder diese miese Energie rüber (sogar durchs Telefon) und ich sagte sehr klar, dass ich dort nicht hingehen werde.
Auch diese Dame hatte ihren Beruf, der mal ihre Berufung war, aufgegeben.
Warum schreibe ich das alles hier? Ich bin seit Jahren "Lichtarbeiterin", heute habe ich "durch Zufall" das Thema D. entdeckt und da sind mir die ganzen Situationen wieder eingefallen.
Ich weiß nicht, was Herr D. mit seiner Sekte bewirken will (Weltherrschaft... Macht(-mißbrauch), ... Gier...?) Keine Ahnung. Ich will nur darauf hinweisen, dass Herr D. nicht mehr der ist, der er mal war (wie er selbst ja auch klar stellt). Man sollte anhand seiner alten Bücher nicht auf sein heutiges Wesen schließen.
Und ich möchte daran erinnern, dass die Liebe die wichtigste und stärkste Kraft im Universum ist. Hört auf Euer Herz. Überprüft für Euch alles, was Euch begegnet. Überprüft auch meine "Geschichte".
Folgt nur noch Eurem Herzen, das ist der Weg der Freiheit.
Licht und Liebe für Euch und Gottes Schutz
Beitrag von: LichtderWahrheit am 24.03.2006 | 21:48
Noch etwas:
es ist in der esoterischen Literatur und auch in der Bibel von einem "Antichristen" die Rede. Nach dem, was ich alles über D. gehört habe, könnte diese Bezeichnung gut auf ihn zutreffen.
Ein Antichrist wird ein Mensch sein, der die Menschen verführen will. Dazu braucht er eine einigermaßen charismatische Erscheinung und es ist von Vorteil, wenn er gut reden kann und damit die Menschen beeindrucken kann. (Hitler war ja auch so eine charismatische Persönlichkeit).
Und ich möchte auch noch einmal daran erinnern, was viele ja auch schon wissen: die Zeit ist vorbei, dass wir einen Führer brauchen.
Wir haben seit Anbeginn der Zeit alles Wissen in uns wir müssen nur wieder lernen uns und unseren Fähigkeiten zu vertrauen. Wir brauchen niemanden (mehr), der uns den Weg zeigen möchte.
Wir tragen alle den göttlichen Funken in uns und sind immer mit dem Wissen verbunden, wenn wir uns dafür entscheiden.
Alles Liebe Euch.
Beitrag von: LichtderWahrheit am 24.03.2006 | 21:57
hallo "lichtderwahrheit". wie kann ich mir dir kontakt aufnehmen. finde deinen beitrag sehr interessant. habe selbst so etwas ähnliches erlebt bzw erfahrungen mit d in negativer weise würde ich sagen.
Beitrag von: mondenkind am 24.04.2006 | 21:17
Liebe Lichtder Wahrheit
vielen Dank für deine Beiträge. Dein Gefühl deckt sich mit meinem und ich bin froh, dass du klar Stellung dazu nimmst. Ich empfinde diese Sekte ebenfalls als sehr Macht aus übend. Uebrigens wenn wir die Bücher die alten von D. genau lesen ist bereits dort das Thema Dogma enthalten. Ich habe mich damals schon nicht wohl gefühlt bei diesen Texten. So ist es doch mit jeder Philosophie. Alles was niedergeschrieben, verfestigt und als einzige Wahrheit manifestiert wird, kann nicht mehr wachsen und im Fluss bleiben. so ist es mit der Bibel, mit der Wissenschaft all über all sollen immer wieder ausmisten. Was heute gut und richtig ist, kann morgen schon anders sein.
Viele gute Geister wünsche ich allen
Irene
Beitrag von: amyris am 25.04.2006 | 2:44
Liebe Leser,
am 24.03.06 schrieb ich hier einige Beiträge, von denen ich mich inhaltlich distanzieren möchte. Nicht von dem, was ich über Herrn D. geschrieben habe. Ich sehe ihn nach wie vor als Schwarzmagier und Hexer. Er führt durch seine Praktiken Menschen in Gebundenheit, die ohne professionelle Hilfe nicht wieder heraus kommen.
Zum Glück habe ich das nicht selbst erlebt. Aber ich habe Ähnliches erlebt. Ich habe auf dem Esoterik-Markt so gut wie alles ausprobiert.
Ich war wie Gehirngewaschen. Ich habe an Dinge geglaubt, an die kein normaler Mensch glauben würde. Ich war Lichtarbeiterin.
Ich dachte, ich tue etwas Gutes. Ich schickte "Licht und Liebe" in alle Welt, machte Geistheilung, Rückführungen, las Channellings usw.
Mir ging es gesundheitlich immer schlechter. Ich dachte, ich müßte sterben. Wo waren sie nun, die ganzen "liebevollen Engel", die ich immer angerufen hatte? Keiner von ihnen hat mir geholfen!
Doch dann erinnerte ich mich an die größte Kraft und Liebe im Universum: Gott. Ich betete zu ihm. Gott, wenn es Dich wirklich gibt, dann zeig Dich mir bitte, hilf mir, rette mich...
Und dieser liebevolle Gott, dieser großartige Gott, der seinen eigenen Sohn auf die Erde gesandt hatte, um uns Menschen durch seinen Tod mit ihm zu versöhnen, dieser Gott zeigte sich mir. Er lebt! Und er heilt und befreit auch heute noch!
Es gibt keinen anderen Namen im Universum, ausser dem Namen Jesus Christus. Rufe ihn an in der Not und er wird sich Dir zeigen und Dir helfen!
Ich wünsche mir, dass mein Beitrag in offene Herzen gefallen ist.
Ich bete, dass Jesus Christus Euch begegnet. Wagt den Versuch und sucht ihn im Gebet. Er wird sich Euch zeigen, dass hat er in der Bibel versprochen. Und der heilige Gott kann nicht lügen!
Wer mir privat schreiben möchte, tue das bitte an:
jesus_ist_sieger@yahoo.de
www.achtung-lichtarbeit.de
Beitrag von: LichtderWahrheit am 21.10.2007 | 19:28
Sie können diesen Artikel kommentieren, wenn Sie sich zuerst mit Ihrem Username/Passwort anmelden.
Sie haben noch kein Username/Passwort? Registrieren Sie sich - es ist ganz einfach!
|
|
|
|
 |
Suchen |
 |
 |
Newsletter |
 |
| |
Regelmässig über SPUREN-Aktivitäten informiert sein?
|
|
Anzeigen
Bewusstsein mit Musik
Bestimmte Bewustseins- Zustände mit Musik erzeugen. Brainwave Entrainment, Hemisphären-Synchronisation. Cd's und MP3 Download.
www.heartwaves.ch
Liebe, Lust & Sinnlichkeit
Ferienseminar Ibiza, Wochenendseminare, Abendgruppe, Beratung für Einzelne & Paare. Nicola Marchesi
www.on-the-way.ch
Stiller Aufenthalt
Meditationsretreat auf Lanzarote inmitten der Klarheit & Kraft der Vulkane. Für Menschen, die eine neue Ausrichtung suchen, sich zurückziehen möchten.
www.la-madreperla.com
|