SPUREN, Magazin für neues Bewusstsein
 Aktuelle Ausgabe | Verlag | Edition SPUREN | Archiv | Weblogs | Specials | Veranstaltungen | Kontakt | Links
Mitglied | Anmelden | Registrieren


Nr. 77 Herbst 2005
image
[ SPUREN im Abonnement ]
 Edition SPUREN
 
image
Die unbändige Seele
Die zeitlose Botschaft der Spiritualität, begeisternd, klar, überzeugend.
 

 Impressum
 
Beim Menüpunkt Verlag finden sich unter anderem das Impressum und die Mediadaten.

SPUREN
Rudolfstrasse 13
CH-8400 Winterthur
Tel. +41 (0)52 212 33 61
Fax +41 (0)52 212 33 71
redaktion@spuren.ch
 
 
  SPUREN Archiv Ausgabe
 
image
Alles Atlas?
Die Ursache der meisten Krankheiten und Beschwerden liegt am vollständig ausgerenkten Atlaswirbel, behauptet der Schweizer René-Claudius Schümperli. Seine Atlasprofilax-Methode verdient eine Prüfung.
Von Claude Jaermann

Wenn ich Sätze lese wie «Hier, in Sierre/Siders, im Wallis (Schweiz), wurde bereits 1993 von René-Claudius Schümperli weltweit erstmals die elementare Erkenntnis gemacht, dass der erste Halswirbel, genannt Atlas, bei praktisch allen Menschen komplett ausgerenkt (luxiert) ist» oder «René-Claudius Schümperli hat eine weltweit einmalige Methode entwickelt, um die Luxation des Atlas mit einer einzigen Anwendung präzise, gefahrlos und endgültig zu beseitigen», dann stellen sich meine Nackenhaare leicht auf.
Nicht ganz unbescheiden der Herr und ziemlich viel versprechend seine Methode. Grund genug, sich einmalig hinzulegen und am eigenen Leibe zu erfahren, was Sache ist.
Vorauszuschicken ist, dass ich mich körperlich eigentlich wohl fühle. Ab und zu zwickt’s zwar im Schulter- und Nackenbereich, und manchmal ist in der Halsgegend so ein Rohe-Eier-Gefühl. Eine falsche Bewegung und ich könnte einen steifen Nacken kriegen. Ich melde mich also zu einer Atlasprofilax-Sitzung an und werde erst mal theoretisch informiert über die Stellung des Atlaswirbels und wie es am Modell aussieht, wenn er vollständig – darauf legt man beim Unternehmen Schümperli grossen Wert – ausgerenkt ist.

Dick aufgetragen
Die Schulmedizin kenne und akzeptiere dies offensichtlich nicht, weshalb sie auch nur Atlaskosmetik betreibe. René-Claudius Schümperli war durch einen Unfall selber Opfer einer Atlasluxation und bildete sich zum Vitalogisten aus, eine Lehre, die auf der Annahme basiert, dass Atlaswirbelverschiebungen im Millimeterbereich möglich sind und Beschwerden verursachen. Nach einer solchen Behandlung kehrte für eine kurze Zeit Ruhe ein. Doch nach ein paar Wochen oder Monaten kehrten die Beschwerden wieder zurück.
Ich liege auf der Massageliege bei Jeannette Flury im Zürcher Seefeldquartier. Sie ist eine bodenständige Frau und passt eigentlich so gar nicht in das Bild, das ich durch die Homepage und das Buch über Atlasprofilax erhalten habe.
Sie selber litt während vieler Jahre unter einem Schleudertrauma. Und sie wurde nach effektiv einer Behandlung beschwerdefrei. Das war vor ein paar Jahren. Die Untersuchung beginnt. Jeannette Flury stellt fest, dass auch mein Atlaswirbel – wie bei fast allen Menschen – nach vorne links oben ausgerenkt ist.
Sie behandelt meine Nackenstrecker-Muskeln mit einem von René-Claudius Schümperli entwickelten Gerät während etwa zwei Minuten. Anschliessend prüft sie nach, ob die kurze und unangenehm spürbare Behandlung Wirkung gezeigt hat. Sie hat.
Ich verlasse die Praxis und mache mich auf den Heimweg, gespannt, ob sich mein relativ gesunder Nacken anders, besser anfühlt. Was mir als Erstes auffällt, ist, dass ich eine Tragtasche spontan über die linke Schulter hänge und nicht wie immer über die rechte.

Wendehals
Einen Tag später sitze ich im Auto und staune. Ich kann meinen Kopf drehen, wie ich ihn noch nie drehen konnte. Da kommt kein Blockadengefühl mehr oder eine Angst, falls ich ihn noch mehr drehte, sich mein Nacken schmerzhaft melden würde. Wow! Hat dieser René-Claudius Schümperli doch eine Riesenentdeckung gemacht? Die Behandlung liegt jetzt gut drei Monate zurück, und die alten «Beschwerden» sind nie mehr aufgetreten. Mein Nacken fühlt sich frei an. Ich drehe meinen Kopf in fast alle Himmelsrichtungen. Unglaublich. Dennoch bleiben Zweifel.
Wieso soll der Atlaswirbel bei fast allen Menschen gleich ausgerenkt sein? Weshalb kann sich ein richtig korrigierter Atlas nicht mehr ausrenken? Und warum muss man so unbescheiden auftreten und sich als Heilsbringer darstellen, wenn man im Prinzip doch nur heilen und helfen will? Vielleicht reicht ein «Ausprobiert» nicht, um all diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Im Moment geniesse ich einfach meine Halsfreiheit und staune.

Infos: Atlas Academy
Switzerland, René-Claudius Schümperli, Route de Sion 71, 3960 Siders,
Tel. 027 456 32 32.
www.atlasprofilax.com
René-Claudius Schümperli: Die Befreiung. Editions
à la Carte Sion 2004,
210 Seiten, Fr. 40.–.


Autor: Claude Jaermann | Profil
Seitenaufrufe: 20642 - Kommentare: 5
Print Print-Version | Email Artikel per E-Mail weiterempfehlen
 
 

Kommentare:

Den Artikel kann ich als ebenfalls behandelter "Patient" voll unterschreiben! Soviel ich weiss, wurden bis heute immerhin mehr als 30000 Personen behandelt. Eigentlich eine gewaltige Zahl, wenn man bedenkt, dass sowohl das Problem als auch die Behandlung von der Wissenschaft bis jetzt total ignoriert werden...
Ob das wohl bald anders wird?

Beitrag von: Pascal Meister am 23.09.2005 | 0:06

Auch ich kann nur Positives nach erfolgter Behandluing berichten. Das freie bewegen des Kopfes ohne Hindernisse und eine völlig neue Haltung ist mir und meinen Kindern auch sofort aufgefallen. Hatte und habe aber noch immer fallweise Symtome wie starke Verspannungen in der Halswirbelgegend, die plötzlich heftig kommen aber auch oft genau so schnell wieder verschwinden.
Kann nur jeden empfehlen die Atlas-Profilaxe zu machen.

Beitrag von: Werner Degenfellner am 28.09.2005 | 6:30

Gibt es irgend jemanden, der es bereut hat, sich behandeln zu lassen?

Beitrag von: Svenja Stodiek am 03.11.2005 | 7:11

Ich hatte eine Kundin, welche nach der Atlasprofilaxe Behandlung sämptliche Beschwerden eines Schleudertraumas aufwies. Der Atlas wurde komplett subluxiert/rotiert.
Eine kritische Betrachtung unter: http://www.health-service.ch/atlasprofilax.htm

Beitrag von: Peter am 22.11.2005 | 6:47

Hallo Svenja

Wen ich zu einer Atlasprofilax-Behandlung motiviert habe, hat sich bis jetzt nur positiv und begeistert geäussert. Aus Interesse verfolge ich auch einige Foren im Web. Neben diversen negativen Berichten von Konkurrenz-Anbietern (vgl. von Peter) habe ich bis jetzt nur eine negative Selbst-Erfahrung entdeckt. Eine Patientin äusserte sich enttäuscht darüber, dass ihre Beinlängen-Differenz nicht sofort verschwunden ist.

Bin nach wie vor überzeugt von der Methode und empfehle sie gerne weiter.

Gruss Pascal

Beitrag von: Pascal Meister am 23.11.2005 | 3:26

Sie können diesen Artikel kommentieren, wenn Sie sich zuerst mit Ihrem Username/Passwort anmelden. Sie haben noch kein Username/Passwort? Registrieren Sie sich - es ist ganz einfach!

 
 
 Suchen
Suchbegriff eingeben:

[Erweiterte Suche]

 Newsletter
 
Regelmässig über SPUREN-Aktivitäten informiert sein?
 

Anzeigen
Matrixferien in der Toscana
14.-19.08 - Bewusstsein erschafft Realität. Erleben und lernen, wie vitale Transformationsenergie Ihre Lebensthemen schnell und einfach transformiert.
www.seminare-matrix.de
Coaching-Ausbildung The Work
Mit The Work of Byron Katie Menschen zur inneren Wahrheit begleiten. 12-tägiger Kurs für Menschen, die mit dieser Arbeit in die Tiefe gehen wollen. www.the-work.ch
Am Tor zur Neuen Epoche
Seminarzyklus mit SHIN
MIROR-System: Chakra-Arbeit mit völlig neuen Dimensionen. Der Weg des unabhängigen Glücks. Integrales Lernen – Intuitives Tun
www.min-ilit.org
 
 
Aktuelle Ausgabe | Verlag | Edition SPUREN | Archiv | Weblogs | Specials | Veranstaltungen | Kontakt | Links

© 2000 - 2010 SPUREN

Design by Octave 2 Media