13x Mond in der Frühlingsnummer: Ein paar Schritte, ein grosser Spruch, verwackelte Bilder – war es das wirklich? Nein, die Mondlandung ist und bleibt ein grossartiger Traum.
Von Martin Frischknecht
Der 20. Juli 1969 war ein strahlender Tag mitten im Sommer. Unsere Familie verbrachte die langen Ferien mit Wandern in den Walliser Alpen. An diesem Tag gab es für uns keine Wanderung. Wir waren bei Nachbarn eingeladen. Die hatten in ihrer Ferienwohnung ein TV-Gerät. Auf dem Bildschirm flimmerte am heiter hellen Tag eine Direkt�bertragung aus den USA. Es waren verwackelte, unscharfe Schwarz-Weiss-Bilder und ein zerhackter, verrauschter Ton. Dennoch sassen die Erwachsenen wie gebannt in der Stube und warteten, bis an einer kleinen weissen Kabine eine Türe aufging und ein dick eingepackter Mensch bedächtig ein Treppchen hinunterstieg. Was sich hier abspielte, war Geschichte. Jeder, der zuschaute, gehörte irgendwie dazu, als Mensch fühlte man sich erhoben, als der Mann auf der untersten Stufe sagte, dies sei ein kleiner Schritt für ihn, aber ein grosser Schritt für die Menschheit.
Nat�rlich hat die Begeisterung nicht allzu lange hingehalten. Am anderen Tag gab es für uns wieder eine Wanderung, und als unsere Familie eine amerikanische Austauschstudentin beherbergte, bekam die von ihrem Freund jeden Tag einen Luftpostbrief. Aus Vietnam. Das waren dann wieder sehr irdische Sorgen.
Doch auf dem Mond flattert seit jenem Sommertag eine amerikanische Fahne. Flattert? Wieso eigentlich, wenn dort oben doch gar kein Wind weht? Und die Schatten. Haben Sie sich die Schatten auf den Bildern von der Mondlandung einmal genauer angesehen? Selbst dort, wo zwei Astronauten beisammenstehen, gehen deren Schatten in deutlich verschiedener Länge in zweierlei Richtungen. Sterne sind im dunklen All wider Erwarten keine zu sehen, und die Hügelformation im Hintergrund sieht auf allen Bildern aus verschiedenen Blickwinkeln verblüffend ähnlich aus.
Die Ungereimtheiten zusammengenommen – und es gibt deren selbstverständlich noch weit mehr –, kann nur eines heissen: Die Mondlandung hat nie stattgefunden. Sie ist eine Fälschung. Das Ganze wurde irgendwo unter verschärften Sicherheitsbedingungen in einem Filmstudio inszeniert und ins TV-Netz eingespiesen. Bereits sechs Jahre nach dem Ereignis verbreitete Bill Kaysing diese These im Bestseller We Never Went to the Moon – America's Thirty Billion Swindle. Die Behauptungen und Enth�llungen sind seitdem munter weitergegangen; mit dem Internet entstand ein Medium, in dem sich Verschw�rungstheorien in geradezu idealer Weise verbreiten lassen.
Was h�tten die Russen damals nicht darum gegeben, wenn sie den Amis mit solchen Argumenten den Triumph der ersten Mondlandung h�tten madig machen k�nnen. Stattdessen hielten die Sowjets sich still und sandten selber eine umbemannte Sonde zum Mond, um dort oben Gestein zu sammeln und zur Erde zu bringen. An der Echtheit der amerikanischen Mondlandung zweifelten die Russen nicht. Eben. Das ist eines der stichhaltigsten Argumente jener Leute, die den Verschw�rungstheoretikern Paroli bieten und deren angebliche Beweise zerpflücken. Auch auf dem Internet, versteht sich.
So oder so ist die Mondlandung eine fantastische Sache. Man hätte sie bloss nie realisieren dürfen. Denn mit den verhuschten Bildern von den hopsenden Gestalten in wurstigen Anzügen hat einer der kühnsten Träume der Menschheit eine traurige Bruchlandung genommen.
Kehren wir zurück zu den weitschweifenden Bubenträumen eines Jules Verne, dessen Roman Von der Erde zum Mond bereits 1865 die Massen begeisterte. Und mit dem Ausflug zum Mond hatte sich die Fantasie des französischen Science-Fiction-Autors längst nicht erschöpft. Fünf Jahre darauf folgte der Roman Reise um den Mond, und 1877 dann Reise durch das Sonnensystem. So weit ist bis dato noch keine Rakete gekommen. Zum Glück.
Und hier zwei Videos, die «beweisen»,
– dass die amerikanischen Astronauten nicht auf dem Mond waren, sondern alles im Studio inszenierten:
Kommentare: Es sind noch keine Kommentare geschrieben
worden.
Sie können diesen Artikel kommentieren, wenn Sie sich zuerst mit Ihrem Username/Passwort anmelden.
Sie haben noch kein Username/Passwort? Registrieren Sie sich - es ist ganz einfach!
Suchen
Newsletter
Regelmässig über SPUREN-Aktivitäten informiert sein?
Die Kraft des Weiblichen
Diese Kraft wieder zu aktivieren und in den Alltag zu integrieren ist das Ziel der Treffen in einem Frauen-Heilkreis. www.visionspirit.ch
Stiller Aufenthalt
Meditationsretreat auf Lanzarote inmitten der Klarheit & Kraft der Vulkane. Für Menschen, die eine neue Ausrichtung suchen, sich zurückziehen möchten. www.la-madreperla.com