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10.11.2005
Also sprach Atma

Reflexionen zu den «Atma»-Durchsagen des Mediums Oskar R. Schlag


von Albert Anderes

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Lesen Sie hier die ersten paar Seiten des Dokuments:

Inhaltsverzeichnis


Einleitung
Verdankungen
Mein persönlicher Bezug zu diesen Texten
Zur Person Oskar R. Schlag
Die «Hermetische Gesellschaft»
Wer ist «Atma»?
Beurteilung aus parapsychologischer Sicht
Umgang mit den vorliegenden Texten
Auswertung in Form von «Reflexionen»
Textstellen und Reflexionen zur Sexualität
Textstellen und Reflexionen zur ICH-Individuation und dem Karma
Textstellen und Reflexionen zum Universum und dessen Entstehung
Textstellen und Reflexionen zu den thematisierten Religionen
Textstellen und Reflexionen zur Magie
Textstellen und Reflexionen zum Tarot
Textstellen und Reflexionen zu weiteren Themen der Hermetik
Schlussfolgerungen und offene Fragen
Literatur

Einleitung



Die Protokolle der Sitzungen, die mit dem Durchsagemedium Oskar R. Schlag in den 30er Jahren durchgeführt wurden, hat die Oskar R. Schlag-Stiftung im Ergon-Verlag Würzburg in neun Bänden herausgegeben. Weitere Bände sind vorgesehen.

Diese, der Oeffentlichkeit erstmals zur Verfügung gestellten, Protokolle beinhalten eine grosse Fülle hermetischer Aussagen, welche zu studieren und zu prüfen sind. Das Studium setzt Kenntnisse der, von Oskar R. Schlag angesprochenen, hermetischen Fachgebiete voraus. Die Textanalyse erfordert deshalb den Quervergleich zu anderen hermetischen Texten und religionsphänomenologischen Studien. Zum Beispiel ist Julius Evola mit seinen Arbeiten über die Initiation zu beachten. Aber auch die Theosophie von Franz Hartmann oder die esoter-ische Schule von Rudolf Steiner müssen berücksichtigt werden. Ferner sind die Magietexte des Golden Dawn, des Abraham von Worms und von Aleister Crowley heranzuziehen.

Die bisher publizierten Protokolle sind, meiner Ansicht nach, die hermetisch wichtigsten seit der Publikation der Golden Dawn-Papiere durch Israel Regardie.
Mit den von mir vorgelegten «Reflexionen» möchte ich zum Lesen und Verarbeiten dieser Bände ermuntern und einen Einstieg in die Interpretation geben. Diese «Lesehilfe» ist kein Ersatz für die eigene Arbeit. Der Leser soll mit den Texten selbständig arbeiten und zu diesem Zwecke die angesprochene Literatur oder entsprechende Nachschlagewerke konsultieren. Die
im Anhang aufgeführte Literatur beinhaltet eine Auswahl von Büchern zur Erleichterung des Einstieges.
Ich möchte mit meinen Ueberlegungen einerseits den in der Hermetik weniger informierten Interessenten ansprechen. Anderseits aber auch für Fachleute Material zur Person des Mediums, seiner Durchsagen und den Umgang mit den publizierten Protokollen geben.
In Form von «Reflexionen» (in Anlehnung an die Titel der Buchreihe) möchte ich den Einstieg in das Studium der Protokolle erleichtern und dieselben dem Leser einsichtig machen. Ich habe keine nüchterne Faktenanalyse betrieben, sondern mich mit einer phänomenologischen Betrachtungsweise dem Medium und seiner Durchsagen angenähert. Eine «distanzierte» Analyse der Aussagen bringt keinen persönlichen Gewinn.
Da ich Oskar R. Schlag und einen Teil seines Umfeldes persönlich gekannt habe, respektive mit einigen seiner Schüler auch heute noch in enger Arbeitsverbindung stehe, sind auch per-sönliche Stellungnahmen vorhanden.

Verdankungen



Für die Mithilfe bei der Erstellung dieses Manuskriptes möchte ich mich an dieser Stelle bei allen, nicht namentlich genannten, Beteiligten herzlich bedanken. Wertvolle Unterstützung habe ich insbesondere von Mitgliedern der «Hermetischen Gesellschaft» erhalten. Ich habe die Arcan-Disziplin – so denke ich – eingehalten.
Meine beiden hermetischen Freunde, Hans-Ulrich Hofmann und Andreas Bürgi, haben die Arbeit ebenfalls kritisch und fragend begleitet und somit einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der vorliegenden Schrift geleistet.
Meine Gattin Therese hat mit ihrer Textlesung die notwendige sprachliche Bereinigung durchgeführt. Für allfällige Tippfehler bin ich verantwortlich.

Mein persönlicher Bezug zu diesen Texten



Schon in der Jugendzeit habe ich mich für Fragen der Naturwissenschaft, der Theologie und der Philosophie interessiert. Die Beschäftigung mit der Geschichte kommt hinzu. Es war der Einfluss der Rudolf Steiner-Schule, die mir den «Doktor Faust» erstrebenswert machte.
Als broterwerbenden Beruf habe ich mich für die Chemie entschieden; das Studium der Reli-gionsphänomenologie und der Philosophie betrieb ich für die Freizeit. Hinzu kommt eine mehrjährige Auseinandersetzung mit der Anthroposophie und parapsychologischer Phäno-mene.

Im Zusammenhang mit Studien der Magie lernte ich in den 80er-Jahren Oskar R. Schlag kennen. In der Folge hatte ich in seinem Hause in Zürich mehrere intensive Gespräche zu Themen der Magie, Alchemie und dem Tarot.
Oskar R. Schlag hat mir für meine magischen Arbeiten wichtige Informationen und Ratschläge gegeben. Der Bitte um Uebernahme der Supervision meiner Magieexperimente entsprach er jedoch nicht. Eine Einladung zur Aufnahme in seine «Hermetische Gesellschaft» habe ich auch nicht erhalten. Ich vermute, dass der Grund darin zu suchen ist, dass ich mit dem Ritual des «Abraham von Worms» arbeitete, während Oskar R. Schlag mir gegenüber die Arbeiten von Aleister Crowley bevorzugte. Ein Mitglied des Ordo Templi Orientis (O.T.O.) war der Meinung, dass Oskar R. Schlag ein Abramelin-Dämon sei!
Die Nichtaufnahme hat mich damals sehr betroffen gemacht, da ich in jener Lebensphase von einem Mitglied der «Hermetischen Gesellschaft» – der ebenfalls magisch arbeitete und beruflich als Assistent an der Theologischen Fakultät Zürich tätig war – bei dessen Studien zum Magietext des «Abraham von Worms» als Helfer eingesetzt wurde. Diese Studie wurde später in Buchform publiziert.
Bei den Reflexionen zur Magie werde ich nochmals auf Abraham von Worms und Aleister Crowley zu sprechen kommen.


Oskar R. Schlag trat 1948 der Freimaurer-Loge «Sapere Aude» auf dem Lindenhof bei und wurde später Mitglied des Hochgrades «Alter und angenommener schottischer Ritus» (A.A.S.R.). Es erstaunt deshalb nicht, dass einige Mitglieder der, von Oskar R. Schlag später gegründeten, «Hermetischen Gesellschaft» ebenfalls Freimaurer waren. Meine 1989 erfolgte Aufnahme in den Bund der Freimaurer – und später in den «Rektifizierten schottischen Ritus» (R.S.R.), sowie meine Mitgliedschaft in der Forschungsloge – führte mich schnell zu inten-siven Kontakten mit weiteren, hermetisch arbeitenden, Freimaurern aus dem Umfeld von Oskar R. Schlag. Ich bekam Zugang zu weiteren Materialien des «ORS»-Clans.

Die Publikation der «Atma»-Durchsagen nach dem Tod von Oskar R. Schlag eröffneten mir einen völlig neuen und unerwarteten Bereich seiner Fähigkeiten. Es wurden viele «Atma» -Aussagen protokolliert, die nur ein Kenner der Materie interpretieren kann. Ich denke zum Beispiel an Aussagen über die Freimaurerei, die für einen Nicht-Freimaurer unverständlich sind. Es gibt aber auch andere Textstellen, die für Fachleute zur Zeit schwer verständlich sind. Der Versuch, Spezialisten zur Auswertung solcher Textstellen beizuziehen gelang nur Ansatzweise. So wollte sich keine theologisch ausgebildete Fachperson mit den Interpretationen des «Atma» zum Alten und Neuen Testament beschäftigen. Die «Exegese» - wie der Fach-ausdruck für die Auslegung der Bibel lautet – wird in einer «konditionierten» Art und Weise an den Theologischen Hochschulen gelehrt. Für Fachleute dieser Konditionierung kommt eine «nichtkonditionierte» Exegese nicht in Betracht.
Ich werde mich noch viele Jahre damit beschäftigen, die «Atma»-Durchsagen zu studieren und auf deren Relevanz für mein Leben zu prüfen.

Die Person Oskar R. Schlag



Oskar R. Schlag wurde am 22. März 1907 als 10. Kind des Kinobesitzers Xaver Schlag und dessen Gattin Luise in Osterhofen (Niederbayern) geboren. 1910 wechselte die Familie nach Landshut.

Bereits mit 12 Jahren (1919) soll er theurgische Fähigkeiten (die Fähigkeit und Kraft durch Zauber Götter zu beschwören) gehabt haben. Seine Medialität sei zwischen dem 16. und 17. Altersjahr (1923) durchgebrochen; die Seancen sollen im Familienkreis stattgefunden haben.

Prof. Albert Freiherr v. Schrenck-Notzing – ein damals bekannter Arzt und Okkultismusforscher – wurde 1927 zur Abklärung der medialen Fähigkeiten des 20jährigen Jünglings beigezogen. Angeblich soll Oskar R. Schlag den Professor verärgert haben, weil er denselben auf methodische Fehler in den Versuchsanordnungen aufmerksam gemacht habe. Die Aufzeichnungen der in den zwei Versuchsjahren 1927 – 1929 erstellten Protokolle sind während dem 2. Weltkrieg bedauerlicherweise verloren gegangen.

Angeblich soll Oskar R. Schlag 1927 mit Leuten aus dem Umfeld des O.T.O., sowie einer Abramelin-Gruppe, bekannt gemacht worden sein. Es werden Namen wie Baron Bomsdorff-Bergen in Landshut, Hans-Rudolf Hilfiker oder F.L. Pinkus (der spirituelle Vater von H.J. Metzger) genannt.

Nach dem Tode von Prof. A. v. Schrenck-Notzing siedelte Oskar R. Schlag 1929 in die Schweiz über. Ueber die Gründe und die Lebensumstände jener Zeit konnte ich nichts Ge-sichertes erfahren. Ob Oskar R. Schlag in München tatsächlich Hitler und Himmler vorgestellt wurde und von Hitler das Angebot erhalten habe, unter der Obhut von Baldur von Schirach für die Nationalsozialisten zu arbeiten – was er refüsierte – lässt sich in den von mir eingesehenen Akten nicht nachweisen. Die angebliche Protesthaltung gegenüber dem Nationalsozialismus – bis hin zum Kauf der haitianischen Staatsbürgerschaft für 10'000 Dollar -, sowie die angeblichen Anstrengungen der Gestapo Oskar R. Schlag – sogar mit Hilfe von Frauen (!!) – habhaft zu werden, ist für mich nicht mit Fakten beweisbar. Die «Atma»-Durchsagen der 30er Jahre geben ebenfalls keine konkreten Hinweise. In den Studien von N. Goodrick über den Okkultismus des III. Reiches fehlt der Name Oskar R. Schlag.

Bei Max Pulver studierte er Graphologie und lies sich bei Oscar Pfister zum Psychotherapeuten ausbilden. Seit 1938 soll der 29 Jahre alte Oskar R. Schlag Vorlesungen über Grenz-gebiete der Psychologie und die theoretischen Grundlagen des Yoga gehalten haben.

1948 – im Alter von 39 Jahren - wurde er Freimaurer in Zürich und erreichte den 33° des A.A.S.R.! Er wurde auch Mitglied der Forschungsloge «Quator Coronati». 1949 wurde er in die «Ludwig Uhland-Loge» in New York aufgenommen.
Die Aussage von Horst E. Miers in seinem Esoteriklexikon – Oskar R. Schlag habe später den Beitritt zur Freimaurerei bedauert – ist falsch. Der Nachweis einer solchen Aussage fehlt! Horst E. Miers wurde mehrfach auf diesen Fehler von den maurerischen Mitgliedern der «Hermetischen Gesellschaft» angesprochen und hat es in der 2. Lexikonausgabe trotzdem wieder publiziert. Es handelt sich hier um ein klassisches Beispiel, wie für Leser «Wahrheit» geschrieben wird. Zur Entlastung von Horst E. Miers muss allerdings festgehalten werden, dass auch Peter R. König in seinen Schriften über den O.T.O. diese «Wahrheit» publiziert hat!

Peter R. König hat viele Briefaussagen über Oskar R. Schlag publiziert und zum Teil auch kommentiert. Ob die jeweiligen Verfasser der zitierten Briefe jedoch eine korrekte Information abgegeben haben, ist aus wissenschaftlicher Sicht fraglich.
Peter R. König hat in seinen Veröffentlichungen zum O.T.O viele Informationen zum Leben und Wirken von Oskar R. Schlag geliefert. Offensichtlich war die Person «ORS» vielfältiger und rätselhafter als dies heute bekannt ist. Oskar R. Schlag deshalb als «Schwarzmagier» zu bezeichnen, wie es Peter R. König macht, halte ich jedoch für deplaziert. Ohne detaillierte Kenntnisse der «anderen» Seite kann ein «Weissmagier» (um diesen etwas irreführenden Aus-druck zu gebrauchen) nicht vorwärts kommen.

Oskar R. Schlag gründete die «Hermetische Gesellschaft»; man kann auch von einem Orden sprechen. Ich werde später nochmals darauf zurückkommen.

Oskar R. Schlag hatte den Ruf eines äusserst begabten und seriösen Mediums. Seine grapho-logische Entlarvung des «Sprengel»-Briefes (im Zusammenhang mit der Gründungsgeschichte des magischen Ordens Golden Dawn) brachte ihm zusätzliche, internationale Anerkennung.

Dass Oskar R. Schlag seine medialen Durchsagen selber kritisch überprüfen wollte, spricht für seine Redlichkeit. Deshalb nicht nur die Anhäufung von Literatur und Kultusgegenständen, sondern auch der Beitritt zur Freimaurerei oder der Kontakt zu Organisationen wie dem O.T.O.
Für seine Ehrlichkeit spricht auch die Tatsache, dass er in der Oeffentlichkeit keine «Lehrer»-Rolle übernehmen wollte.
Seine öffentlichen Arbeiten, zum Beispiel die Publikation «Frühe Gedichte» 1955 sind wohl ein Spiegel seines Wesens, jedoch ohne direkten Bezug zu «Atma».

Am 29. November 1990 ist Oskar R. Schlag im Alter von 83 Jahren in Zürich gestorben.
Anneliese Bergmaier, Mitglied der «Hermetischen Gesellschaft», soll – gemäss Peter R. König – gesagt haben, dass Oskar R. Schlag glaubte die Reinkarnation von Carl Kellner zu sein (Carl Kellner war der geistige Vater des O.T.O. und lebte von 1851 – 1905).
Aus einer der Reden bei seiner Abdankung am 4. Dezember 1990 zitiere ich folgendes:
„Obwohl Oskar Schlag als hervorragender Psychologe, Graphologe und Schriftsteller eng verbunden war mit den Pionieren der Tiefenpsychologie, wie zum Beispiel C.G. Jung, Max Pulver, Lipot Szondi und auf dem Gebiete der Psychologie wertvolle Beiträge leistete, widmete er seine ganze Energie, sein ganzes Leben seinem Hauptwerk.
Ganz zurückgezogen von der Oeffentlichkeit und in bescheidener Hingabe, bestand das Hauptwerk, das für ihn absolute Priorität hatte, darin, die Quellen der sakralen Lehren der esoterischen Tradition in ihrer Reinheit zugänglich zu machen.
Er verzichtete auf professionellen Ruhm und auf familiäre Geborgenheit, um dem edleren Ziel der geistigen Befreiung des Menschen zu dienen.
Sehr früh wurde unser Bruder Oskar Schlag dazu berufen, in engem Kontakt mit allen auf dieser Ebene wirkenden Kräften, das Charisma der reinen Lehre weiterzugeben.
Lange bevor Esoterik als Modeprodukt vermarktet wurde, vermittelte er vielen ernsthaft Suchenden den Faden echter Lehre und Disziplin, der aus dem Labyrinth unfreier Daseinsformen heraushilft.
Unser Bruder Oskar Schlag gehörte zu den ganz seltenen Menschen, die in verschiedenen Gebieten der geheimen sakralen Wissenschaften direkten Einblick erhielten.
Die zahlreichen Vorlesungen, die er über ,Yoga und Tiefenpsychologie», über «Magie» und ,Grenzgebiete der Psychologie» als Lehrbeauftragter an der Universität und am Institut für angewandte Psychologie hielt, waren um die Jahre 1950 bahnbrechend. Das war ein blasser Schimmer dessen, was er im intimen Kreise seiner Freunde vertiefte.
Oskar Schlag war alles andere als ein blosser Gelehrter oder Religionsforscher. Er war ein vorurteilsloser, aufgeschlossener, vielseitig begabter Mensch, der die Welt numinöser Wirklichkeit in Mark und Knochen erlebt hatte. Aus dieser lebensbejahenden Fülle heraus vermittelte er die Begeisterung für ganzheitliches Verstehen; die Motivation der Wach-Werdung.
Durch seinen unermüdlichen und durch Liebe geprägten Einsatz gab er vielen unter uns den Anstoss zu neuem Wachstum.
Mit grossem Respekt vor individueller Verantwortung und Freiheit und mit Toleranz für anders Gesinnte, stellte er seine spirituellen Freunde immer wieder vor die Erfordernisse des esoterischen Weges.
In aller Bescheidenheit wollte unser Bruder niemals als Lehrer oder als Guru wirken. Er betrachtete sich lediglich als Werkzeug höheren Auftrages, als Diener des Lichtes.
Als solcher hatte Oskar Schlag gelernt, auf die innere Stimme zu horchen, seine Gehorsamkeit führte ihn zum Verzicht auf individuelles ichhaftes Streben.
Sein Leben bestand darin, das Brot der Lehre mit solchen Menschen zu teilen, die es auf diesem Wege suchten.“

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Autor: Albert Anderes | Profil
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Kommentare:

Guten Tag!
War mit Herrn Schlag ("Osky") persönlich befreundet. Traf ihn 1 Mal in Stein/Appenzell und 2 Mal , zusammen mit meiner Frau, in Wiesbaden, in der "Aukamm-Klinik", als er schon sehr krank war.Klinik". Er glänzte als ein profunder Kenner des Okkultismus und des Logenwesens. Habe mit ihm stundenlang unterhalten dürfen.
Menschen, wie er, sind heutzutage nicht mehr zu endecken. Er wird mir stets in bester Erinnerung bleiben.

Paul R. Audehm

Beitrag von: Paul R. Audehm am 28.11.2005 | 22:53

Zwei bedeutende Aussprüche von Oskar Schlag in meiner Anwesenheit:
" Ich mache kein Feuer durch Explosion, sondern nur mit Reibung."
(Stein/Appenzell - 1966)
"Wenn man einmal von der Schlange gebissen worden ist, kommt man von ihrem Gift nie mehr frei."
(Wiesbaden/Aukamm-Klinik- 1975)

Auch hatte er stets Angst, von irgendwelchen unsichtbaren Agenten belauscht zu werden.

Zeugnis von: Paul R. Audehm

Beitrag von: Paul R. Audehm am 20.01.2006 | 0:46

Liebe Cybercitizens

ich habe in meinen Büchern Horst Miers Falschaussage über Schlag NICHT wiederholt, sondern ganz explizit darauf hingewiesen, dass Miers da falsch informiert hat, und Schlag dagegen juristisch vorgegangen ist. Ausserdem muss ich ganz klar festhalten, dass ich NIEMALS Schlag als "Schwarzmagier" bezeichnet habe. Ich weiss gar nicht, was das sein soll. Ich möchte alle Leser darauf hinweisen, dass Oscar Schlag das Manuskript zur Erstauflage meines "Das OTO-Phänomen" persönlich durchgesehen und korrigiert hat.

Gerne nehme ich konstruktive Kritik entgegen

mit besten Wünschen

P.R. König

Beitrag von: P.R: König am 27.03.2006 | 3:11

Lieber Peter König

Ich habe beinahe alle Deine Schriften in gebundener Form in meiner Bibliothek und habe diese verarbeitet. Sobald ich etwas Zeit habe, werde ich die entschprechenden Stellen, auf die ich mich beziehe, aus Deinen Texten im Wortlaut wieder hervorsuchen und Dir senden.
Ich habe mehrmals versucht Deine Adresse zu erhalten, bin jedoch überall abgeblitzt.
Mein Mausskript wurde sowohl von der ORS-Stiftung wie auch von Mitgliedern der Hermet. Gesellschaft (z.B. dem inzwischen verstorbenen Prof. Henking) gelesen und fachlich als in Ordnung befunden worden. Lediglich Annelies Bergmaier wollte ihren Teil gestrichen haben (der sich ja wiederum auf eine Deiner Textstellen bezieht, den sie ebenfalls kannte).
Zur Zeit arbeite ich an der Auswertung aller Magieangaben in den 10 Bänden von ORS. Sofern Du an einer konstruktiven Mitarbeit interessiert bist, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

Beitrag von: Albert Anderes am 27.03.2006 | 18:41

Danke für ihre Mitteilung

Ihre Aussage, mich nicht gefunden zu haben, ist äusserst bizarr.

geben Sie bei google "Peter R. Koenig" ein. Da finden Sie mich ganz oben - und auch reihenweise darunter. Auch mit ""Peter R. König" erhalten Sie sofort etliche Treffer. Ebenso mit "Ordo Templi Orientis". Ich verstehe nicht, dass Sie mich nicht gefunden haben. Ich bin seit 1996 online und in ALLEN search engines meist an prominenter Stelle vertreten. All meine Bücher der ARW enthalten die Postadresse der ARW und deren Faxnummer. Ich verstehe Ihre Aussage also überhaupt nicht, mich nicht gefunden zu haben. Wie sind Sie denn vorgegangen?

Auf jeder meiner beinah 1000 Webseiten ist meine eMail-Adresse zu finden. Ich erhalte täglich bis zu 40 eMails. Das sollte also auch für Sie kein Problem sein ;-)

Zum Inhalt Ihrer Replik auf meine Reaktion wie zum Inhalt ihres Aufsatzes auf www.spuren.ch lässt sich nicht eingehen: Fehlinterpretationen und unwahre Behauptungen verbieten eine Auseinandersetzung mit Ihrem Text.

P.R.K.

Beitrag von: P.R. König am 27.03.2006 | 19:05

Danke P.R.K.!

Es ist nicht das erste Mal in meinem Leben, das ich falsch- und unterschätzt abqualifiziert werde. Wie könnte ich wissenschaftlich arbeiten, wenn ich Suchmaschinen und Emailadressen nicht bedienen könnte.

Ob Prof. Faivre, ob der Redaktor der Gnostika, ob P.R.K. etc.: Da ich mich nicht in der Tagespresse als 'Esoterikspezialist' zu verbreiten suche, sondern wie meine hermetischen Freunde und Brüder (Emil Stejnar usw) ganz bewusst im 'hermetischen Untergrund' bewege glaubt man gerne, ich sei ein 'Nobody'! Das ist gut so; der Charakter der sich sich als 'Spezialisten' bezeichnen kommt so besser zum vorschein.

Haben Sie schon einmal vom 'Frater A.T.G.O.T.O.H.' gehört?
Viel Glück bei Ihrer Recherche!

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihrem weiteren Weg; ich gehe meinen Weg so wie ich es für richtig erachte.

Albert Anderes

Beitrag von: Albert Anderes am 27.03.2006 | 23:02

Um nicht den Vorwurf im Raume stehen zu lassen, ich würde unsachgemässe Behauptungen von P.R.K. zitieren, bringe folgendes:
1.) Im Buch 'Das OTO-Phänome' zitiert P.R.K. auf Seite 207 ein Gespräch mit ORS, wo ORS seinen Beitritt zur FM bedauerte.
Der - von PRK genannten Prozess gegen Horst E. Miers - hatte die Behauptung, dass ORS die Leitung der CH-Zentrale des OTO innehabe (S. 218), zum Thema.
2.) In zahlreichen Schilderungen (z.B. S. 217 im OTO-Phänomene) wird die Verbindung und Unterstützung - auch mit Geld - von Metzger dargestellt.
Im Buch 'Ein Leben für die Rose' (Arnoldo Krumm-Heller) gibt er auf Seite 113 an, dass ORS die Werke, welche sich mit Tod, Teufel und einer krassen Frauenfeindlichkeit befassen, auswendig herbeten kann.

Sowohl PRK wie ich haben ORS persönlich gekannt. Obwohl PRK sehr häufig bei ORS war (ich weniger), bin ich PRK nie begegnet und kenne ihn nicht persönlich. Lediglich seine Publikationen.
Ich habe offensichtlich ein ganz anderes Bild von ORS erhalten als PRK.
Die Stellungahme von H.T. Hakl zur Berichterstattung von PRK über das Leben von ORS ('Noch mehr Materialien zum OTO') auf Seite 479 muss man unbedingt lesen!
Ich schliesse mich den Kritikern von PRK an; die Materialsammlung wird nicht Wissenschaftskonform aufgearbeitet und mit polemischen Komentaren - die z.Teil nicht begründet werden - versehen.

Ob Oskar R. Schlag die Homosexualität gepflegt hat weiss ich nicht (ich sicher nicht; ich bin seit 40 Jahren verheiratet und habe zwei Töchter!).
PRK zitiert ORS mit dessen angeblicher Aussage (Das OTO-Phänomen, Seite 218), dass alle Homosexualität früher oder später zu Formen von Paranoia führe (siehe auch 'Ein Leben für die Rose'; Seite 113)
PRK hat sich vor einiger Zeit im Magazin des Tages-Anzeiger als Homo mit HIV-Infektion (seit Anfang der 90er Jahre) zu erkennen gegeben. Im Zusammenhang mit den Arbeiten von PRK zu ORS beschäftigt mich deshalb der Gedanke, ob PRK nun ein paranoides Verhalten besitzt. Seine Publikationen im Bereich Esoterik; seine Abqualifizierung wissenschaftlicher Werke wie die Biographie von Theodor Reuss von Howe und Möller (OTO-Pähnomen; Seite120) lösen bei mir Kopfschütteln aus.

Beitrag von: Albert Anderes am 28.03.2006 | 20:30

Lieber Herr

ich schreibe Ihnen das Folgende gaaanz langsam, damit Sie es besser verstehen. Und zwar zitiere ich aus eben jener Stellungnahme Hakls aus Gnostika, die ich in einer meiner Bücher abbildete:

"...es darf insbesondere nicht vergessen werden, dass ORS Herrn König überaus geschätzt haben muss, denn niemand sonst kam an so viel sorgsam gehütetes Material von ORS heran als gerade König, der Dokumente vielfach sogar mit nach Hause nehmen durfte..."

Bestätigen kann ich, dass ich circa 30 mal kistenweise Material von Schlag nach Hause nahm, wir manchmal gemeinsam an Kopierkästen (oder unseren jeweiligen Kochherden in der Küche) standen und uns gegenseitig Dokumente fotokopierten - er mir sogar Privatkorrespondenzen mit den Okkultisten überliess. Die Tage mit ihm waren geprägt von Lachen, denn wir teilten beide denselben Humor. Einmal pro Woche telefonierte er mir und beklagte sich dann bitterlich, wenn mein Telefon besetzt war: "Telephonanist" und "Telephonhyäne" nannte er mich.
Wir sprachen ausgiebig über seine Bekanntschaften, über Magie, die Sexualmagie, über Crowley, über den O.T.O., über Abramelin ... und all das und vieles mehr ist in meine Schriften eingeflossen. Er erzählte mir vieles aus seiner Praxis als Psychotherapeut, vor allem, was das Sexuelle anbetraf. Und ganz detailliert demonstrierte er, wie die Sitzungen mit Schrenck-Notzing und C.G. Jung abgelaufen sind.
Es war alles herrlich amüsant.

Was Sie mir oder den Lesern dieser site sonst noch mitteilen wollten, entzieht sich dem klaren Verständnis. Es scheint mir aber offensichtlich zu sein, weshalb ORS sie nicht in seiner Hermetischen Gesellschaft haben wollte :-)

P.R.K.

Beitrag von: P.R. König am 28.03.2006 | 21:42

Sehr geehrter Herr Anderes,

vielen Dank für Ihre hilfreiche Einführung in das 'Werk Oskar R. Schlags. Bei einem unvergesslichen Besuch «Sapere Audes» in Zürich war mir leider nicht klar, dass der Gelehrte dieser Loge angehörte. Wie schade wegen eines verpassten Gespräches über diesen großen Bruder.

Falls Herr König noch mitliest: Ihre Wirkungsgeschichte über den Text des Abraham von Worms gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Ihre Montagen und Analysen über Okkultismus und irräguläre Maurerei gehören zum Anregendsten, was der deutsche Sprachraum diesbezüglich zu bieten hat.

Beste Grüße
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 27.05.2006 | 10:14

Sehr geehrter Herr Anderes!
Ihre Auseinandersetzung mit Hern Peter König erinnert mich an eigene Erlebnisse (schriftliche) mit diesem Herrn. Er ist ein durch und durch unehrlicher Charakter. Mich hat er nur -unter dem Siegel der Verschwiegenheit- betreffs der Steiner Illuminaten ausgehorcht, dann in seinen Publikationen verfälscht wiedergegeben - mit seinem nur allzubekannten defätistischen Unterton. Es ist bedauerlich, daß Herer Schlag ihm zu sehr vertraute, was auch seinem Werk Schaden zugefügt hat. Das tat er ebenso gegenüber Herrn Stejnar / Wien. Herrn König, der in seiner "e-mail" mit "Baphonet" und "Baphonettchen" firmiert, und seinen verschwiemelten Elaboraten sollte man nur mit Ignoranz und Nichtbeachtung begegnen - Besseres hat er nicht verdient.

Es grüßt Sie!

Paul R. Audehm
RPAUDEHM@aol.com

Beitrag von: Paul R. Audehm am 21.06.2006 | 16:09

lieber herr audehm

es ist äusserst bedauerlich, dass sie auf ihren vielen religiösen wegen ihren humor verloren haben. selbstverständlich benutze ich immer einige stichwörter in den headers meiner emails. und ich habe tatsächlich letzthin die von ihnen erwähnten stichworte verwendet. nicht jedoch damit "firmiert". ihre unkenntnis, was die netiquette angeht ist äusserst amüsant... sie reagierten dermassen aufgeregt über diese headers, dass sie mich daraufhin implizite als SATAN bezeichnet haben. sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber amüsiert habe. danke vielmals.

auch ihre reaktion hier im forum fügt sich nahtlos in die reihe unserer letzten emails ein, die von ihrer bezaubernden humorlosigkeit zeugen, die mich jedoch richtiggehend begeistern. danke vielmals.

nichtsdestotrotz sollen einige fakten richtiggestellt werden. danke für ihre aufmerksamkeit:

sie haben mir niemals etwas "unter dem siegel" der verschwiegenheit erzählt. ausgehorcht habe ich sie niemals. sie wussten von anfang an, dass ich publiziere. und sie haben mich in der folge weidlich benutzt, um ihre frustration über all ihre okkulten bekannten loszuwerden.

ich habe sie niemals verfälscht wiedergegeben, sondern 1:1 zitiert. interessanterweise führen sie genau diesen vorwurf immer wieder ins felde gegenüber allen, mit denen sie korrespondiert haben.

all diese unterlagen sind greifbar und werden bei wiederholten falschen aussagen von ihnen den interessierten parteien zur kenntnis gebracht.

desweiteren schliesse ich für heute mit einem zitat aus ihrem letzten email das mir viele heitere minuten beschert hat. danke vielmals.

"Weitere "e-mails" von Ihnen werden ungelesen ausgeknipst.
APAGE SATANAS!
PRA"

Beitrag von: p.r. könig am 21.06.2006 | 17:05

Sehr geehrter Herr Audehm

vielen Dank für Ihre Mitteilung. Von Emil Stejnar habe ich eine gleichlautende Mitteilung direkt erhalten. Ebenso von einem Mitglied der Hermet. Gesellschaft.

Mit freundlichenGrüssen

Beitrag von: Albert Anderes am 21.06.2006 | 20:07


Zitat Audehm (21.06.2006 | 7:09): "Es ist bedauerlich, daß Herer Schlag ihm zu sehr vertraute, was auch seinem Werk Schaden zugefügt hat."

Lieber Herr Audehm,

wie solten Herr Königs Arbeiten Schlags Werk schaden? Weil es dadurch vermehrt gelesen wird? Ist für Sie in diesem Zusammenhang "Schaden" mit Verbreitung von Schlags Werk identisch?

Beste Grüße
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 21.06.2006 | 20:24

liebe cybercitizens

ich habe an die 100 briefe von stejnar. ein wundersames labyrinth tut sich da auf. und voller pornographie sind seine "eingeweihten" meisterbriefe. übelste stereotypen. er hat mir jeweils arbeitsexemplare geschickt, die ich kommentierte. daraufhin hat er die pornographischen stellen entfernt.
was ganz bedeutsam war bei stejnar: er hat mir mal eine kiste mit originalbriefen seiner "patienten" geschickt, in denen die leute ihre privatesten und intimsten "geheimnisse" ausgeplaudert hatten. stejnar wollte mir damit wohl beweisen, dass es menschen gibt, die ihm vertrauen.

bevor ich über stejnar im Abramelin-Buch publizierte, habe ich ihm die stellen im voraus gegeben zum lesen und kommentieren.

audehms korrespondenz mit mir ist von ähnlichem kaliber. in den 1960er jahren war er mitglied der fraternitas saturni und beim schweizer OTO. er galt da als 'unruhestifter'. zusammen mit walter englert hat er daraufhin den illuminaten orden/OTO in frankfurt gegründet. dann ist ihm, glaub ich, die mutter maria erschienen und seitdem gründet er einen christlichen orden nach dem anderen. wovon meist nur er allein mitglied ist :-)
audehms beurteilung meiner publikationen gründet sich offensichtlich auf klatsch und tratsch, der ihm zugetragen wird. denn in einem seiner letzten emails an mich, stellte er deutlich heraus, dass ihn meine website "nicht die bohne" interessiere. seine behauptungen sind nachweislich faktisch falsch.

mit grosser begeisterung weiter am bashing teilnehmend:
prk

Beitrag von: p.r. könig am 21.06.2006 | 21:49

Zitat p.r. könig am 21.06.2006 | 12:49:

"dann ist ihm, glaub ich, die mutter maria erschienen und seitdem gründet er einen christlichen orden nach dem anderen. wovon meist nur er allein mitglied ist :-)"

Lieber Herr König,

nicht die Jungfrau? Gib es dazu Audehmsche «Maria»-Durchsagen?

Beste Grüße
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 22.06.2006 | 0:23

Richtigstellung:

"Audehm erschien die Mutter Maria - und danach gründete er einen christlichen Orden nach dem anderen" - ist eine Lüge, wie es deren unzählige in den König'schen Elaboraten gibt. Er bastelt sich eine "Wahrheit" nach der anderen zusammen, fußend auf Wahnvorstellungen, die bei ihm symtomatisch- und vermutlich auf sein Leiden zurückzuführen sind.

Herr König, sie tun mir leid. Gerne würde ich Ihnen einen Weg weisen, auf dem Sie aus dem Irrgarten Ihrer Lügen herausfinden können. Sie sind total verbittert und leiden an sich selber. Das zeigen alle Ihre
Beiträge an: sie schlagen auf jeden ein, deren Meinung Sie nicht teilen - - und treffen sich so nur selbst...

Gruß an alle Wohlgesonnene!

Paul R. Audehm
RPAUDEHM@aol.com

Beitrag von: Paul R. Audehm am 22.06.2006 | 14:00

lieber herr audehm

offensichtlich haben sie ihre eigenen publikationen verdrängt.
in ihrer schrift "kampf um erlösung - vom okkultisten zum katholiken" beschreiben sie ihre engels- und marienvision in kapitel I. sie fand vor ihrer begegnung mit den spermagnostikern statt. nachdem sie sich jedoch von diesen leuten gelöst hatten (die begebenheiten sind in meinem buch "der OTO phänomen REMIX" dokumentiert) gingen ihre visionen weiter. im kapitel VI obengenannten werkes erzählen sie von feuergestalten und allerlei akkustischen und optischen halluzinationen. es folgen astralerlebnisse, ihnen begegnet im traum christus, eine hexe kündigt ihren nahen tod an, sie fühlen die nähe des bösen etc etc

sie haben mir in laufe der jahre insgesamt eine kiste materialien, meist hektographierte blätter geschickt. schriften aus ihrer hand. im gegenzug sandte ich ihnen das von ihnen frei erfundene gradsystem/den aufbau des von ihnen und englert geführten illuminaten-ordens in frankfurt, das sie offensichtlich nicht mehr besassen, jedoch von hemberger in einem seiner dutzenden von bänden reproduziert worden war..

in unzähligen handschriftlichen briefen, ja sogar einmal ein ganzes notizbuch voll, erzählten sie mir in allen details aus ihrer biographie.ich kann ihnen gerne eine liste der "organisationen" nennen, die sie im laufe der jahre gegründet haben...

ich bin jederzeit bereit, ihren "anschuldigugen" mit zitaten aus ihren eigenen schriften zu begegnen
und freue mich auf ihre reaktion. gleichzeitig wundere ich mich immer wieder, von welchem bedürfnis viele leute getrieben werden, sich im internet selber blosszustellen

prk

Beitrag von: p.r. könig am 22.06.2006 | 17:36

Wahnsinn.

Aus einer gut lesbaren Arbeit über «Atma»-Durchsagen Oskar R. Schlags mit kleinen Fehlern, entwickelt sich ein Dialog. Zunächst antwortet Paul R. Audehm und bringt persönliche Erinnerungen.

Danach veröffentlicht P.R. König eine Richtigstellung. Darauf antwortet der Autor des Artikels Albert Anderes ausweichend und seltsamerweise in Du-Form. Nach einer inhaltlichen Erwiderung Königs antwortet Anderes scheinbar persönlich angeschlagen erneut inhaltlich ausweichend und Bezug nehmend auf seine Kompetenzen.

Am 28.03.2006 | 10:30 folgt Albert Anderes inhaltliche Entgegnung mit Zitatangaben. Demzufolge zitierte Anderes König korrekt. Das Ungeheuerliche dieser Äußerung jedoch ist eine niederträchtige Ad-Hominem-Attacke gegen König, die in ihrer Monströsität jede Relation menschlichen Anstandes verliert:

"PRK hat sich vor einiger Zeit im Magazin des Tages-Anzeiger als Homo mit HIV-Infektion (seit Anfang der 90er Jahre) zu erkennen gegeben. Im Zusammenhang mit den Arbeiten von PRK zu ORS beschäftigt mich deshalb der Gedanke, ob PRK nun ein paranoides Verhalten besitzt."

Damit entkleidet sich Anderes als Polemiker vom Zuschnitt der allerübelsten Sorte und stellt sich selbst aus dem Bund der Freimaurer und aller Menschen, die je von der Würde des Menschen geschrieben haben.

Königs Antwort darauf ist unnachvollziehbar freundlich. Seit Anderes Blasen zum fröhlichen König-Bashing am 28.03. ergeht sich Audehm in fröhlichem Anti-König-Halali, dessen letzte strafrechlich relevante Äußerung argumentationslos König Wahnvorstellungen und Lügen diagnostizierte.

König erwiderte, wie zu erwarten war, argumentativ und ohne Polemik.

Dies alles entwickelte sich aus einer verpassten Kontaktaufnahme Anderes mit König zu Zeiten der Erstellung von "Reflexionen zu den «Atma»-Durchsagen des Mediums Oskar R. Schlag".

Beste Grüße
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 22.06.2006 | 21:47

Sehr geehrter Herr Wallentin

Könnte die folgende Interpretation nicht die bessere sein?

PRK behauptet, AA hätte ihn falsch zitiert.
AA schreibt freundlich zurück und bietet sogar Mitarbeit am neu entstehenden Manuskript an.
PRK schreibt bösartig und schnodrig zurück.
AA reagiert harsch abweisend; bringt den Nachweis der Richtigkeit seiner Aussagen und behaftet PRK auf seine Aussagen zu sexuellen Praktiken von ORS und ihm (mit Quellenangaben).
Später wirft ein WD AA vor, diese Behaftung sei menschlich unwürdig.
Zum Konflikt PA / PRK äussert sich AA nicht.
PRK macht Aussagen zu Emil Stejnar (mit dem AA seit vielen Jahren sehr eng zusammenarbeitet), die AA als unwahre Behauptungen im Raum stehen lässt, bis er Einblick in die - von PRK genannten - Dokumente erhält. Behauptungen sind kein Verfikationsnachweis!
WD teilt mit, dass im Manus von AA kleinere Fehler seien; welche werden nicht genannt.

Ich empfehle Epheser 6.1-20 zum lesen.

Mit freundlichen Grüssen

AA

Beitrag von: Albert Anderes am 23.06.2006 | 17:34


Sehr geehrter Herr Anderes,

höchstwahrscheinlich haben beide Zusammenfassungen dieser Dialoge ihre Berechtigung.

1. "PRK behauptet, AA hätte ihn falsch zitiert."

Das mag Ihnen spitzfindig erscheinen. Aber gerade dies behauptete PRK nicht. Er verifizierte lediglich seine selbst erstellte Quelle auf die zitierten Inhalte. Dabei äußerte er sich nicht über Ihre Darstellung, sondern über Aussagen seiner Arbeit.

Dabei zeigte sich: Was Miers über ORS' FM-Zugehörigkeit schrieb, notierte auch einmal PRK, wobei unwidersprochen blieb, PRK hätte mehrmals berichtet, Miers würde sich in diesem Punkt wohl irren.

Die Aussagen AAs über den angeblichen "Schwarmagier" ORS blieben weiterhin unbestätigt.

2. "AA schreibt freundlich zurück und bietet sogar Mitarbeit am neu entstehenden Manuskript an."

Hier haben Sie - das ist nicht ungewöhnlich bei Selbstwahrnehmung - eine eigentümliche Beurteilung der Senderabsicht. Denn Sie schrieben:

"Sofern Du an einer konstruktiven Mitarbeit interessiert bist, kannst Du Dich gerne bei mir melden."

"Sofern Du an einer konstruktiven Mitarbeit interessiert bist" enthält zwei Fehler. Es beinhaltet, PRK könnte destruktiv sein. PRK wird geduzt wie ein Sandkastenfreund. Aber vielleicht schaufelten Sie ja früher mit PRK Sandburgen ...

Dieser schnoddrige Satz war mitnichten ein Angebot zur Zusammenarbeit, sondern las sich wie ein angedüddelte Phrase eines Stammtischbruders, der keinen Alkohol verträgt, nach dem fünften Bier am Tresen.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 23.06.2006 | 22:05

3. "PRK schreibt bösartig und schnodrig zurück."

PRK schrieb wörtlich:

"Danke für ihre Mitteilung

Ihre Aussage, mich nicht gefunden zu haben, ist äusserst bizarr.

geben Sie bei google "Peter R. Koenig" ein. Da finden Sie mich ganz oben - und auch reihenweise darunter. Auch mit ""Peter R. König" erhalten Sie sofort etliche Treffer. Ebenso mit "Ordo Templi Orientis". Ich verstehe nicht, dass Sie mich nicht gefunden haben. Ich bin seit 1996 online und in ALLEN search engines meist an prominenter Stelle vertreten. All meine Bücher der ARW enthalten die Postadresse der ARW und deren Faxnummer. Ich verstehe Ihre Aussage also überhaupt nicht, mich nicht gefunden zu haben. Wie sind Sie denn vorgegangen?

Auf jeder meiner beinah 1000 Webseiten ist meine eMail-Adresse zu finden. Ich erhalte täglich bis zu 40 eMails. Das sollte also auch für Sie kein Problem sein ;-)

Zum Inhalt Ihrer Replik auf meine Reaktion wie zum Inhalt ihres Aufsatzes auf www.spuren.ch lässt sich nicht eingehen: Fehlinterpretationen und unwahre Behauptungen verbieten eine Auseinandersetzung mit Ihrem Text.

P.R.K."

Er bedankte sich. Antwortete sachlich. Seine E-Mail sei überall angegeben. Die Aussage, AA hätte keine Adresse gefunden, sei bizarr.
Beleidigte Sie das Wort "bizarr"? Wo war die vermeintlich erkannte Bösartigkeit und Schnoddrigkeit?

4. "PRK macht Aussagen zu Emil Stejnar (mit dem AA seit vielen Jahren sehr eng zusammenarbeitet), die AA als unwahre Behauptungen im Raum stehen lässt, bis er Einblick in die - von PRK genannten - Dokumente erhält."

Leider enthält Ihre Formulierung wieder eine Vorverurteilung. Mehr dazu finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Vorurteil .

Sie schrieben: "die AA als unwahre Behauptungen im Raum stehen lässt,".
Damit drücken Sie aus, ohne den Wahrheitsgehalt geprüft zu haben, PRK würde lügen.

5. "WD teilt mit, dass im Manus von AA kleinere Fehler seien; welche werden nicht genannt." Siehe 1.!

Zu meinem größten Bedauern äußerten Sie keine Entschuldigung für Ihre massive polemische Entgleisung gegen PRK. Bitte teilen Sie mir privat die Telefonnummer und Anschrift Ihres MvSt's mit.

Für Lesetipps bin ich immer dankbar. Revanchiere mich gern mit Shakespeares Sommernachtstraum 3. Aufzug, 1. Szene. Zettels Satz über "Wahrheit, Vernunft und Liebe" nach seiner gesungenen Strophe.

Beste Grüße
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 23.06.2006 | 22:05

Sehr geehrter Herr Wallentin

Offensichtlich lesen Sie die Emailtexte anders als ich.
Ich bleibe bei meiner Version auch wenn es Ihnen nun nicht gefällt. Und den Vorwurf von 'Entgleisungen' weise ich in aller Form zurück!

Bezüglich MvSt:. meiner Loge; der bin ich selber! Zusätzlich bin ich Altgrosskapitular CBCS des RSR.
Ein Grad, den - gemäss Horst E. Miers - nur wenige erreichen.

Mit freundlichen Grüssen

AA

Beitrag von: Albert Anderes am 24.06.2006 | 0:18

Sehr geehrter Herr Anderes,

wer hats erfunden? Nun, das wissen wir natürlich nicht, aber ich fand Ihren Namen immerhin im VGL-Jahrbuch.

Gehe ich recht in der Annahme, Sie glauben, die Passage,

"PRK hat sich vor einiger Zeit im Magazin des Tages-Anzeiger als Homo mit HIV-Infektion (seit Anfang der 90er Jahre) zu erkennen gegeben. Im Zusammenhang mit den Arbeiten von PRK zu ORS beschäftigt mich deshalb der Gedanke, ob PRK nun ein paranoides Verhalten besitzt."

wie aus Ihrem Satz "Und den Vorwurf von 'Entgleisungen' weise ich in aller Form zurück! " zu schlussfolgern ist, für menschenwürdig und unpolemisch.
Also halten Sie ein http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem , dass einen HIV-infizierten Autoren nicht nur auf seine Erkrankung fixiert, sondern darüber hinaus noch mutmaßend als paranoid diffamiert, für humanitär, freimaurerisch und im Sinn des RSR ethisch-christlich?

Außer unter Okkultisten habe ich nie Gradgläubigkeit gefunden.

Beste Grüße auch an Ihren rauhen Stein
D. W.

Beitrag von: Dieter Wallentin am 24.06.2006 | 2:48

Ankündigung zum Thema dieses Artikels (Oscar Schlag et alii)

Andreas Huettl und P.-R. König: "Satan - Jünger, Jäger und Justiz"

Andreas Huettl erstellt aus anwaltlichem Blickwinkel einen Überblick über Jahrzehnte der Ritualmordbeschuldigungen, die zwar ohne konkrete Beweise, aber durchaus in einem Atemzug mit der Nennung einer Reihe von Okkultgruppen erhoben werden.

Diesen Behauptungen wird anhand der Erkenntnisse, die Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften und Justiz in den zurückliegenden 30 Jahren gewonnen haben, nachgegangen. Berücksichtigt sind die Auskünfte sämtlicher Landeskriminalämter, des Bundeskriminalamtes, des Bundesnachrichtendienstes sowie jene Gerichtsentscheidungen, die sich seit den frühen 70er Jahren in irgendeiner Art und Weise mit "Satan", "satanistischen Verbrechen" und Okkultorden befassten.

Es folgt ein Ausflug zu den Ritualmordlegenden vergangener Jahrhunderte und den spektakulärsten Fällen "teuflischer" Verbrechen, insbesondere den Jahrhunderte überdauernden Blutbeschuldigungen gegen Juden; dies jeweils unter Berücksichtigung ihrer Bewertung durch die Justiz. Aufgezeigt wird der Kreislauf der mit gleichem Inhalt und teils identischem Wortlauf stets wiederkehrenden Anschuldigungen des Kindesmordes, die sich seit jeher gegen wechselnde Andersgläubige richten.

Im anschließenden Gespräch mit dem Okkultordenexperten P.R. König, der seit über 20 Jahren Material und Informationen zu diesen Orden sammelt und publiziert, werden Hintergründe, Fakten, Zahlen und Erkenntnisse zu eben jenen Okkultgruppen diskutiert, die zwar von den Medien und sogenannten Sektenexperten an den Pranger gestellt werden, sich jedoch bei näherer Betrachtung keineswegs als "Satanistische Verbrecher" oder gar "weltweite Verschwörer" erweisen.

Eine interdisziplinäre Betrachtung zu "Satan", seiner Beziehung zu den Massenmedien und seinem Zurechtschrumpfen gegenüber der Polizei und vor den Gerichtshöfen. Mit einem Ausflug in die gesellschaftliche Bedeutung der Neureligion 'Thelema' und ihren Protagonisten.

Nähere Informationen auf http://homepage.hispeed.ch/O.T.O./


Beitrag von: p.r. könig am 27.07.2006 | 15:19

Sehr geehrte Herren Magier,Oberpriester und wie ihr euch alle nennen möget, anstatt Worte zu klauben und um das Wissen zu streiten, seht in die Welt, stoppt mit eueren Kräften und Können weltweit die Erdölförderung und die Abholzung der Wälder, bald haben wir nur noch dicke, stinkige Luft, verschmutztes Wasser, vergiftetes Essen, unfruchtbare Menschen, euer Wissen und Können ist gross, so ihr Kinder habt, rettet die Welt vor unserer Zerstörung, kämpft doch zusammen für die Erhaltung der Natur, für die Balance zwischen den Elementen, die E r d e ist unser Paradies . Wenn ihr sie gerettet habt, danach könnt ihr dann weiter streiten. A.... ... ........ .....O (soll ein gescheiter Lateinspruch sein) RB

Beitrag von: Rolf Bachmann am 01.12.2006 | 8:07
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